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Fun - Party -
Cover
- Rock Wie alles begann... |
Die Fotos aus den Ur-Zeiten stammen aus unserem alten GAIA-Ordner (damaliger Homepageersatz: Fotosammlung; Tagebuch und Gästebuch in einem), der leider bei einem Wasserrohrbruch ziemlich zerstört wurde, aber immerhin kürzlich bei geologischen Probebohrungen wieder aufgetaucht ist ... |
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vom Wasserrohrbruch zerstörte Seiten |
Bilder von den unglaublich geilen Kellerkonzerten - schade, dass man nichts mehr erkennt ... |
Zumindest die Seiten ohne Bilder sind einigermaßen erhalten; hier also die erste Seite aus dem Nightbirds-Ordner aus dem Dezember 1986 ... |
| "Sound and noise": Mein erstes Konzert war zu Schulzeiten bei dem berühmten "Sound and Noise"-Spektakel im brechend vollen Musiksaal des Dürer-Gymnasiums am 29. 7. 1986. Es war also keine Band, sondern eher ein Projekt. Wir coverten Bap und Mötley Crüe, was damals in unseren Kreisen ziemlich angesagt war. Den Auftritt würde ich in die Sparte "sozialen Suizid" einordnen, weil eigentlich nur Rami sein Instrument beherrschte; aber es war zum Glück vor uns ein "Projekt" dabei, das noch um einiges schlimmer war, so dass ich das Ganze damals als grandiosen Erfolg eingestuft habe. Immerhin zwei berühmte Musiker unserer |
Region waren also außer mir noch dabei: Radi am Keyboard und Rami Ali an den Drums; außerdem spielte Steve Baß, zu ihm habe ich danach jeglichen Kontakt verloren; ich habe mal gehört, dass er so eine Art Sascha Hehn auf irgendeinem Traumschiff geworden ist. Steve, falls du das hier mal liest; ich habe noch deine Brian-Adams-LP. Gesungen haben übrigens Martin Wörlein und Horst Rose, der auch Gitarre spielte. Übrigens spielten wir damals schon "Breakin the Law" von Judas Priest - ich weiß nicht, ob es früher auch nur ein Konzert gab, wo das nicht gespielt wurde. Leider habe ich keine Bilder von dem Konzert. |
| "Nightbirds": Horst und ich haben nach Sound and Noise gleich beschlossen weiterzumachen. Wir gründeten Nightbirds mit Clemens Dachs, der die wichtigste Figur in meinem Musikleben werden sollte. Ich habe ihm beim Zelten Queensryche vorgespielt und überredet als Sänger einzusteigen, weil er die Kopfstimme so gut nachmachen konnte. Der Name ist mir übrigens eingefallen, als ich unseren beiden Wellensittichen eine gute Nacht wünschen wollte. Am 6.12.86 war es soweit: Das erste Konzert in dieser Besetzung; ja, ihr habt richtig gehört - ohne Bass und Schlagzeug. Es war eine Geburtstagsfeier von Alexandra, der damaligen Freundin von Micha. Das Konzert fand in einer Wohnung in der Fürther Straße statt (in Muggenhof über dem Metzger), wobei der Gastgeber, bei dem die Alex feierte, nichts davon wusste. Es war sensationell von der Stimmung her - aber mehr weiß ich nicht mehr (oder will es nicht mehr wissen). Wir coverten noch ein bisschen, machten ab jetzt aber vor allem eigene Lieder: "Nightbirds"; "On my way home", "Live and learn" (Geburtstagslied für Alex); "Silent knights", "Ultraviolence"; "Call of Insanity" hatten wir da schon - die alten Fans erinnern sich vielleicht noch - eine geile Zeit! |
Der Übungsraum war im Keller von Murks (Bild), wo wir auch einige Fetengigs hatten, die allesamt sensationell von der Stimmung her waren; die Musik war glaube ich wirklich grausam, aber man konnte gut ausrasten. Wir waren unglaublich produktiv, denn eine Woche nach unserer Premiere war das zweite Konzert bei Murks, und da waren dann "Nightmares" und "Atomic Storm" geschrieben. Schlecht, aber produktiv. |
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Clemens
(17) und Koyle (18) als Mode-Trendsetter ...
Die Hoyer-Flying V hatte ich mir durch miese Ferienjobs hart erarbeitet; als Lehrer habe ich sie dann mal einen Schüler in Fürth geliehen und nie mehr zurückbekommen ... HALLO; ich will das Ding wieder zurück - sonst gibt's nachträglich einen Verweis! Also, meld dich über die Kontaktadresse! |
Nightbirds-Backstagepass
(gemacht vom genialen Ideengeber Murks)
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Horst Rose: Gitarre und bei Noddegamra auch Sänger |
Konzert in Murks'
Keller: Leider zu unscharf - erkennt sich jemand wieder?
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| " Noddegamra": Mit Noddegamra hatten wir dann eine vollständige Band, denn Tyschi spielte Schlagzeug und Clemens stieg auf Bass um. Beide hatten das natürlich nach alter Bandtradition vorher noch nie gemacht. Horst sang wieder für Clemens, weil seine Stimme doch nicht sooo gut ankam. Er ist heute noch ein bisschen sauer deswegen, denn immer wenn er besoffen ist, spricht er mich darauf an (nicht böse sein). Allerdings hat Clemens es innerhalb kürzester Zeit geschafft, ein absolut genialer Basser zu werden, jeder, der weiß, wie er Dinge, für die er sich begeistert, angeht, kann das bestimmt nachvollziehen. Er war immer de beste Musiker bei uns - technisch und von seinen theoretischen Kenntnissen her sowieso. Am 14. 3. 87 hatten wir also den ersten Gig in dieser Besetzung und zwar in Schleymis Keller - so steht es im Bandtagebuch. |
Wir hatten jetzt auch einige Helfer (Murks [Aufbau]; Franzl [Licht]; Jürgen und sein Bruder [LKW]; Schleymi [Technik]) - von so vielen festen Helfern können wir heute nur träumen. Leider kann es nur zu 4 Konzerten, wobei die beiden Highlights in der legendären LKW-Tiefgarage von Jürgen stattfanden. Ich habe noch sämtliche Setlists aus dieser Zeit, falls es jemanden näher interessiert. Wir lösten uns auf, weil es ständig Streitereien gab - leider, sage ich bis heute, weil wir dafür, dass wir alle Anfänger waren, echt gute Ideen hatten. Ich sehe gerade, dass es diese Band wirklich nur 3 Monate gab... Leider finde ich auch aus der Zeit keine Bilder mehr. |
| "GAIA": Tja, dann war es schon so weit - GAIA entstand 2 Wochen nach der Auflösung von Noddegamra; Clemens und ich haben beschlossen weiterzumachen, hatten allerdings noch keine Musiker - das Datum haben wir aber gleich auf die Decke meines damaligen Zimmers verewigt, es werden also 2006 20 Jahre, dass der Name GAIA in unserem Zusammenhang existiert. Das erste GAIA-Konzert war am 12.12.87 in der berühmten LKW-Garage, das erste Mal mit Nebel. Pele spielte Gitarre, er war uns von Rami empfohlen worden, Sänger war seit dem Stefan Noack - ich weiß selbst nicht mehr genau, wie da die Kontakte waren - vielleicht sogar auch über Rami, denn das sind ja alles Schweinauer. Schließlich spielte Christoph Schlagzeug, den wiederum vermittelte uns Schwubbel, mittlerweile Lehrer in Fürth. Christoph war wirklich begnadet, aber hatte einen ganz anderen Stil - deswegen konnte das wohl nicht auf Dauer gut gehen. Insgesamt ist unser persönliches Bandpech, dass nur selten eine Besetzung wirklich lange zusammen war, eigentlich gab es nie Streit, aber irgendetwas passte halt oft nicht, so dass wir ständig am Leuteeinspielen waren - wenn eine Besetzung mal länger zusammen war, ging es auch gleich ziemlich ab, aber das war anfangs zu selten der Fall. Ach ja - und das mit den Übungsräumen war auch nicht immer einfach. |
Was für eine Hose .... (c) Korinna Lappler !!!! |
| Bandfoto im Komm mit Stefan Noak; leider nur abfotografiert |
Seit Sommer 1989 fing dann
eine neue Phase an. Stefan Brem stieg
ein und
ist
seitdem dabei. Die Entwicklung vom "Ersatzgitarristen" ;-) zum
absoluten Frontman nahm seinen Lauf ... Schwer war es damals vor allem, einen festen Schlagzeuger zu finden. Der berühmte Klaus aus Eckental spielte zwei Konzerte mit uns, davon ein recht großes im Komm-Festsaal; danach Stefan Ascher, der aber aufgab, nachdem eine Demo-Aufnahme an mangelndem Timing scheiterte. Danach kann endlich Chimi, der liebe, gemütliche, jetzt in Australien wohnende, kuschelige Chimibär. Er war das Gegenteil von seinen Vorgängern, und wir kamen mit seiner ruhigen Art viel besser zurecht. In der Zusammensetzung waren wir dann ziemlich lange unterwegs, nahmen ein Demo auf und hatten einige nette Auftritte - legendär war der Weihnachtsgig am 21. 12. 91 in der Nürnberger Luise, in der Schleymi als Weihnachtsmann auftrat, die beiden Stefans und ich als heilige drei Könige und Clemens als Weihnachtsbaum. An das Konzert habe ich aus dieser Zeit die schönsten Erinnerungen, aber leider keine Fotos. Danach kam die Matze-Phase, Stefan Noack stieg aus, weil er unzufrieden mit seinen Gesangskünsten war. Er hatte tonal echt immer leichte Probleme, aber er hat unglaublich viele Ideen gehabt und war super-zuverlässig. Mit Matze, dem Jungtalent, haben wir noch ein Demo aufgenommen und zwei Gigs gehabt (Fünfeckturm und Komm-Festsaal); aber dann hat man ihn uns weggeschnappt; das war der Freiburg-Effekt: Talente formen und dann abgeben müssen - Skandal... Wir standen dann 1993 kurz vorm Aufgeben, weil das ewige Sängersuchen absolut entnervend war, außerdem musste Stefan beruflich nach München, blieb uns aber immer treu, was die Band wirklich gerettet hat. Irgendwie haben wir beim Vorsingen, als wir mal wieder einen Sänger ausprobieren wollten, gemerkt, dass das gar nicht so schlecht klingt, und seitdem singen wir selbst, erst Stefan und ich, jetzt vor allem Stefan. Der absolute Stimmungsumschwung nach oben kam mit dem neuen Übungsraum in der Firmenvilla von DATA DAX, der damaligen Firma von Clemens. Dann ging alles relativ schnell. |
| Wir probten wieder wie wild, vor
allem
eigene Sachen, aber auch einige Covers, davon viele auch eher lustig.
Höhepunkt
zu dieser Zeit war das Cover von Four non Blondes "What's up" - im
typischen
GAIA-Stil. Wir merkten bei den Konzerten, wie gut das ankommt, und sind
mal eben in Stinkis Studio und haben es zusammen mit "Thekla"
aufgenommen.
Danach waren wir sieben Mal in den Regionalcharts von Downtown, davon 5
Mal Nummer eins, und dadurch gab es einige gute Konzerte, laut Tagebuch
sogar richtig gut besuchte - was mir am besten in Erinnerung geblieben
ist,
ist aber ein Gig in Bieberbach in einer WG, die sich in einem alten,
ehemaligen
Schulhaus eingenistet hat - eine geniale Feier. 1995 ist Chimi dann erst vorläufig, später für immer (?) nach Australien gezogen; sein Nachfolger war diesmal aber relativ schnell gefunden: Roland, der damals bei Rami Unterricht hatte, und ja auch bis heute dabei ist. Ich merke gerade, wie wichtig Rami in der Bandbiografie ist. Als wir unseren Übungsraum ein paar Jahre in Atzenhof hatten, haben wir ihn auch immer wieder gesehen. Rolands erster offizieller Gig mit uns war am 6.5.95, da hören leider meine Aufzeichnungen auf. Auf jeden Fall haben wir in der Besetzung unsere CD aufgenommen, die uns allerdings selbst wohl am meisten enttäuschte - mich zumindest. |
GAIA mit Chimi und seinem
Nachfolger, Roland
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Nachdem
sie fertig war, waren wir erst einmal etwas frustriert, weil
wir jetzt auch keine tollen Ziele mehr hatten - so kam es wohl dazu,
dass wir immer mehr coverten. Initialzündung dafür war aber
wohl die Hochzeit von Helge und Sybille, die unbedingt uns bei ihrer
Feier am 20.6.97 für den "gemütlichen Teil" haben wollten -
wir übten einige Covers ein, und es kam ziemlich gut an - und so
nahm das seinen Lauf, irgendwann coverten wir nur noch und waren gern
gesehener Partygast. Ich persönlich hatte so meine Schwierigkeiten
damit, vor allem weil ich mir als Gitarrist ziemlich
überflüssig vorkam und mich auch kaum noch engagierte. Trotz einiger lustiger Auftritte nahm ich dann 1998 meinen Hut und hörte ganz mit dem Musizieren auf; die Auftritte von GAIA als Zuschauer taten natürlich trotzdem irgendwie weh. Clemens musste dann aus beruflichen Gründen nach Hessen ziehen und auch die zwischenzeitige Mitsängerin Katrin zog es zu ihrem Freund nach Italien - für die Abschiedsparty im Januar 2000 wollten wir noch einmal eine richtige GAIA-Session machen, für einen Block wurde ich reaktiviert, und es machte mir ziemlichen Spaß. Tja, und so kam es, dass das Konzert als Wiederanfang für mich in die Geschichte einging. Das Programm wurde auch viel mehr auf mich abgestimmt, es rockte wieder mehr, und wir machten weiter, Clemens half noch ein Jahr für die Konzerte aus. Auf einem Open air in Schwabach lernten wir dann Katja kennen, die dann am Ende des Jahres einstieg, und kurz drauf hatten wir auch einen Bassnachfolger gefunden: Stefan . |
| Mit den beiden kam derart neuer
Schwung
rein, dass es wieder richtig Spaß machte, und außerdem
können
wir jetzt natürlich viel mehr machen, weil wir 2,5 verschiedene
Stimmen
haben. Tja, und jetzt sind wir schon in der Gegenwart und seit über 7 Jahren in der Besetzung unterwegs. Mir bringt es zurzeit riesigen Spaß - noch Fragen? Ich habe noch eine. Weiß jemand, seit wann wir GAIA returns heißen - ich nicht. Also, bis bald dann mal auf Thekla-Tour! Koyle PS: Seit 2002 wird hier ja fleißig Tagebuch geführt - da könnt ihr lesen, was seitdem alles passiert ist! Und hier noch einige wacklige Bilder aus der GAIA-Geschichte: |
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Info-Titelseite
(ca.1991): Chimi; ZZ Brem; Stefan Noak; Clemens; Koyle
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GAIA im
Fünfeckturm - heute mal im feinen Tuch
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GAIA 1994 Dieses Foto und die nächsten drei Bilder sind von Korinna Lappler - Danke!!!! |
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ZZB und Koyle beim Kuscheln |
Clemens - der
Friedensengel
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Clemens beim
Regional-Charts-open-air
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Konzertkritik 1995
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| in
Stinkis Studio: |
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Kontakt
| Stefan Krumm Roritzer Str. 27a 90419 Nürnberg 0163 6511511 |
Roland Eitel Birkhahnweg 6a 90455 Nürnberg 0170 1835529 |