Fun - Party - Cover - Rock t

Das GAIA-Tagebuch

Lest, was bei Gaia jeden Monat los war...
P.S. Die alten Tagebucheinträge gibt's hier....


2006

Juli 2006
07.07.2006 Erlangen - Alexandrinum - open air
Zum dritten Mal dürfen wir nun schon hier auf dieser geilen Party spielen. Und das 4. Mal ist schon abgemacht, denn es war wieder der helle Wahnsinn. Wir spielen wieder, bis der Anruf vom Mixer kommt, und vor der Bühne geht einfach nur noch die Post ab - das bringt Spaß! Das Alexandrinum ist brechend voll und vorne tummeln sich auch einige unserer liebsten GAIAoniken, die in ihrer Euphorie ab und an die Bühne stürmen und das Publikum anstacheln, ständig "Ring of fire" von uns zu fordern, bis Gnadenlos-Oli die Mikros auf Mickey-Mouse-Sound stellt, was unsere Lieben aber nicht schnallen, weil man das auf den Monitorboxen nicht hört - witzig ...
Kurz: Riesen Spaß!
Grausam ist nur das Abbauen; die Party leert sich einfach nicht, und wir müssen mitten unter den Feiernden den ganzen Scheiß abbauen und dann noch das Gaia-Doppelmobil in das immer noch rappelvolle Alexandrinum rein- und rausmanövrieren. Scheiße,  sein eigener Roadie zu sein, statt mitzufeiern ...



Übrigens: Andi, unser glorreicher WM-Torwarttrainer, hat nicht nur Jens Lehmann mit Spickern ausgerüstet.


PS: Ich hoffe, es folgen noch Bilder von Rolis Stagekamera ...

01.07.2006 Lauf - Kunigundenkirchweih; open air vorm Feuerstein
Wir sind gespannt, wie das heute laufen soll, denn die Viertelfinalspiele werden hier auf Großleinwand gezeigt, was Vor- und Nachteile haben kann. Das Nachmittagsspiel (England - Portugal) wir mit Ton gezeigt; in der Pause machen wir Schnell-Soundcheck, was gut läuft, weil wir viel Zeit haben für unsere Vorarbeiten. Nebenbei bekommt man das Fußballspiel mit - super! Der Konzertbeginn verzögert sich, weil das Spiel in die Verlängerung und ins 11-Meter-Schießen geht. Was ist bloß mit den Engländern beim 11er-Schießen los? John, wie geht's dir? You'll never walk alone!
Nach dem Spiel geht's sofort mit dem "Nachmittagsblock" los, wo wir am Ende wieder den einfach sensationellen Basti einbauen. Basti wird nicht nur bald der beste Musiker bei uns sein, er ist jetzt schon der einzige, der ein echtes Rockerleben führt: kommt kurz vorm Gig, spielt, bricht die Herzen der stolzesten Frauen und lässt sich von einer davon wieder heimchauffieren ... Wir wollen auch mal so sein, wenn wir groß sind!
Im zweiten Block verliert Brasilien gegen Frankreich - diesmal ohne Ton. Die eine Hälfte hört und schaut uns an, die andere schaut Fussi, hört dabei GAIA und informiert uns zwischen den Liedern über Spielstand usw... Irgendwie funktioniert das erstaunlich gut. Alles in allem eine runde und entspannte Sache und ja fast schon ein Heimspiel für uns. Wir erfüllen wieder einige Publikumswünsche, weil man uns so freundlich fragt; es ist ja auch fast schon Tradition, dass wir immer mal wieder Lieder spielen, die wir noch nie geübt haben, aber Bedingung sollte sein, dass jeder das Lied zumindest vom Hören kennt - der Rest funktioniert dann meistens schon (wenn's einfache Gassenhauer sind);  heute gehen wir aber damit in die Geschichte ein, die weltweit schlechteste Interpretation von "'54, '74, '90, 2006" von Sportfreunde Stiller abzuliefern. Wegen permanenter Nachfrage und weil zufällig jemand die CD (mit Akkorden) dabei hat, lassen wir uns überreden, eine nette junge Dame am Gesang zu begleiten, obwohl 3 von uns das Original noch nie bewusst gehört haben. Nach dem 2. Akkord stellt sich heraus, dass da was nicht stimmen kann  - es wäre besser gewesen, sich auf sein Gehör zu verlassen, aber es ist zu spät ...  Hey, unbekannte Sängerin: Du kannst nichts dafür.
Wir legen dann noch zwei Metallicas als Rausschmeißer nach, um den Menschen andere Ohrwürmer mit auf den Weg nach Hause mitzugeben.

Dankeschöns gehen heute an das Feuersteinteam, an Sonja und Martin für das Fotoalbum, an Basti, Walter und Petra fürs Möglichmachen der Angusshow, an die nette Döner-Mannschaft, an unseren Oli für alles und
an die Laufer Gaiasympathisanten, die uns sogar während der WM treu sind.



Juni 2006
24.06.2006 Schloss Oberschwappach
Trotz aller Warnungen konnten wir unsere Lieblingsfans Sonja und Martin nicht daran hindern, uns als "Rausschmeißerband" bei ihrer Hochzeitsfeier zu engagieren. Nicht, dass wir da nicht spielen wollten -  im Gegenteil, wir fühlen uns geehrt - aber Hochzeiten haben für eine Band wie uns ein gewisses Risikopotenzial - eigentlich weniger für uns als viel mehr für das Brautpaar, und deswegen raten wir immer ab. Aber es ging alles gut!
Die Fahrt nach Oberschwappach bei Haßfurt
ist schön und gemütlich. Es macht sich lediglich etwas Nervosität breit, dass wir womöglich das Achtelfinalspiel Deutschland - Schweden verpassen könnten. Aber auch heute haben wir Glück: Wir haben noch ewig Zeit, und es wäre sowieso kein Platz zum Aufbauen da, solange der Alleinunterhalter spielt. Wie der Zufall so will, wird das Spiel in "Schwappe" in einem kleinen Zeltchen gezeigt. Danke an unseren Lotsen! Ich habe leider den Namen vergessen ...    Juhu; 2:0! Gute Stimmung (außer dass Kati und Koyle aus Versehen randalieren und einen Tisch beim Locker-Dagegenlehnen zerstören)!
 
Wir bekommen danach im Schloss sogar durch eine kurze Umbauaktion eine kleine Bühne zugeteilt und haben viel mehr Platz als befürchtet.
Sonja und Martin sind sichtlich erleichtert, dass die jungen Leute gleich mitmachen und auch die älteren nicht gleich alle rauslaufen, sondern unauffällig an ihren Hörgeräten drehen und/oder einfach auch mitmachen.
Und schon wieder zeigt uns ein jugendlicher Gast, wo der (Metal)-Hammer hängt. Er spielt mit uns fehlerfrei Metallicas Enter Sandman. Wahnsinn, wie talentiert manche  Menschen sind - Respekt, Alexander!

Liebe Sonja, lieber Martin - von hier aus noch einmal herzlichen Glückwunsch und alles Gute für eure Zukunft!!!!



23.06.2006 Lauf: Altstadtfest -  Martin-Meinzer-Bühne
Leider ist Martin Meinzers Bühne diesmal in einem kleinen Innenhof und nicht mehr mittendrin. Dafür ist die Bühne diesmal viel stabiler und man kommt mit dem GAIAmobil relativ nah ran zum Aufbauen. Die Bühne nimmt fast die Hälfte vom Hof ein - davor kommt eine übersichtliche Durchgangs- bzw. Stehplatzfläche und nur noch 2 Reihen Bierbänke - und dann schon die nächste Hauswand - wir befürchten schlimmste Soundprobleme und randalierende Anwohner. Aber es kommt ganz anders: Die Anwohnerkinder sind begeistert und der Sound ist auch gut. Die kleine Gasse zum Hof füllt sich schnell mit neugierigen und feierbereiten Menschen und es wird ein richtig schöner Partygig.
Highlight ist auch dieses Jahr wieder Sebastian Krumm, der 3 AC/DC-Songs perfekt spielt (mit Solo) - langsam wird's unheimlich, wenn einen schon die Viertklässer an die Wand spielen. Wie auch immer: Sämtliche Hüte ab, Basti!!!!!!
Nachdem wir keine PA mitnehmen mussten, ist auch der Abbau erstaunlich entspannt - so früh wie heute waren wir schon lange nicht mehr daheim.
PS: Leider stand der falsche Termin auf der Laufer Altstadtfestpage - falls jemand wegen uns am Smastag da war: Sorry, wir haben Freitag gespielt!


03.06.2006 After-Berg-Show im Strohalm
Nachtrag: Es war auf jeden Fall wieder sehr witzig und hitzig; und außerdem nutzen wir den Gig gleich um weiteres Zeug vom alten in den neuen Ü-Raum zu karren.
Statt Konzertbericht kopieren wir doch in dem Fall einfach einmal den liebevollen Gästebucheintrag vom Martin H. ins Tagebuch:

Pünktlich zur WM 2006 präsentierte sich das gemischte Team von Gaia Returns einer Spiellaune, welche die Kollegen Ronaldo, Ronaldinho, Zidane, Beckham und Ballack vor Neid erblassen lässt. Nur zu Beginn benötigte das Team um Keeper Roland Eitel einen gewissen Motivationsschub und nachdem auch die Diskussionen mit Katis Zeugwart respektive Schminkwart ausgestanden waren, konnte es auch schon losgehen. Noch ein paar Einstellungen am Sound und schon wirbelten die fantastischen Fünf wie gewohnt bei ihrem Heimspiel durch den Strohhalm. Hinten wie gewohnt sicher an den "Sticks" Roland Eitel, der mit Ausnahme von ein paar Zigaretten rein gar nichts anbrennen ließ. Immer wieder peitschte er sein Team voran, versäumte es aber auch nicht, bei langsameren Passagen das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, wenn kontrollierte Offensive statt hemmungslosem Sturm und Drang angesagt war. Flankiert wurde der Keeper von dem gewohnt souverän auftretenden Stefan Krumm, der sich auch durch einige aufs Spielfeld stürmende Geburtstagsdemonstranten nicht aus der Ruhe bringen ließ und die Akkorde sowie seine Füße auf engstem Raum schwindlig spielte. Die Taktschläge und den Bassklangteppich aufnehmend, wirbelte die bekannt-berüchtigte Flügelzange Korn und Brems auf einem Niveau, dass dem Publikum Hören und Sehen verging. Spätestens mit seinem dezenten Trikotwechsel bei "Sweet Transvestite" zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, hatte dann die "Rampensau" Stefan Brem auch die letzten weiblichen Fans von den Sitzen gerissen. Nachdem er nun aber bereits zum wiederholten Male, das Trikot nicht in der Hose stecken hatte, bleibt abzuwarten, ob die FIFA für das nächste Konzert eine Sperre verhängen wird. Das würde die Mannschaft von Gaia Returns natürlich sehr hart treffen, insbesondere da die beiden Männer an den Gitarren ein famos eingespieltes Team sind und sich mit ihren Dribblings auf den sechs Saiten hin und wieder selbst verblüffen. Im Sturmzentrum war es wie immer Kati vorbehalten, die erstklassigen Vorlagen Ihrer Kollegen aufzunehmen und sicher zu verwandeln: In erstklassige Songs, die die Massen von den Sitzen reißt und jeden Arsch brummen lässt. Ich sag nur: Die WM kann kommen, wir sind bereit!!! WiuWiuWiuuuuuuuuuuu ... und es war Sommer 2006 PS: War schön Euch nach langer Zeit wieder mal zu hören und mit Euch zu feiern und zu schnacken.





Mai 2006
GAIA zieht um
Der Tagebuchschreiber kommt nicht mehr hinterher. Hier also der Nachtrag in aller Kürze: GAIA braucht mal wieder einen Tapetenwechesel und wechselt den Ü-Raum.
Leider kommen wir dafüpr nicht mehr zum Proben: Aber immerhin: Jetzt sind wir endlich mit AM/FM vereint und haben eine kleine Übungs-WG eingerichtet. Für die Bewerbungsmappen: Bei den Renovierungsarbeiten haben sich die beiden Stefans und Roland durch besonderen Einsatz ausgezeichnet.


April 2006
29.04.2006 Night Live in Erlangen (Druckhaus)
Ein Konzert mit merkwürdigen Vorzeichen: ZZB ist arbeitstechnisch teilaufbaubefreit und kommt ziemlich übernächtigt in Erlangen an; Krummbär hat von seiner Geo-Rocktour in Westdeutschland eine üble Grippe mitgenommen und sieht fast so alt aus, wie er ist. Roland ist ebenfalls gesundheitlich angeschlagen, aber vor allem erwarten alle minütlich den Klapperstorch und wir befürchten schon, dass wir das heute unplugged durchziehen müssen.
Nur Kati und Koyle sind also voll auf der Höhe und deswegen helfen uns Oli und sein 3-jähriger Sohn Marco beim Aufbau, obwohl Oli heute seinen Hauptjob, das Mischen, verweigert - wegen unserem Entschluss in der Kneipe mit kleinem Besteck zu spielen, also auch mit dem kleinen Kneipenmischer. Zugegeben - das Druckhaus ist groß genug für eine größere Anlage, aber die Bühne ist im Verhältnis sehr klein, und architektonisch wäre das alles ein bisschen komplex - wie auch immer: Erst recht vielen Dank, Oli, fürs Helfen und Soundchecken!
Das Konzert ist witzig, auch wenn man sagen muss, dass in Erlangen nicht so viel los ist, wie bei anderen Kneipennächten, auf denen wir sonst so spielen.
Hier die Highlights:

Vor der Show:
Bandessen beim Türken - man schaut gerade türkischen Fußball; die Mannschaft, für die alle sind, verliert 2:1. Essen sehr lecker!
Umzug in das Druckhaus, das sich allmählich füllt: ZZB und Koyle bitten den Wirt, doch das Pokalfinale auf der Großleinwand zu zeigen, schließlich hat Koyle 10 Euro auf Frankfurt gesetzt (nachdem die sogar den Club rausgehauen haben ...), aber der Wunsch wird erst mal abgelehnt.
Übrigens: Der eigentlich sonst ganz witzige Chef verabschiedet uns auf dem Weg zum Türken mit dem fatalen Satz: "Ich wusste gar nicht, dass ihr so eine Alt-Herren-Band seid!" - Wir nehmen uns vor, den Laden in Schutt und Asche zu spielen - leider reicht dazu die Kraft nicht ...   :-(


1. Block: Wir fangen parallel zur 2. Halbzeit an, und ausgerechnet jetzt zeigen die doch das Spiel, sodass die Hälfte der Leute immer etwas neben die Bühne schaut. Trotzdem ist die Stimmung gut. Man hält uns auf dem Laufenden, wie es steht, und - Dank Sender - mischen wir uns manchmal ins Publikum und schauen, was in Berlin so los ist.
Junges Publikum, gute Stimmung - während Whiskey in the jar fällt das 1:0.

2. Block: Die Stimmung wird sehr gut - aber so richtig gebrochen voll, wie wir gehofft hatten, wird es einfach nicht.

3. Block: In der Pause vorher - so ist das halt auf Kneipennächten - wird es wieder leerer, und wir nehmen uns schon vor, den Block abzukürzen.
Als in den anderen Kneipen Schluss ist, füllt es sich aber wieder auf der Tanzfläche vor der Bühne, was aber vor allem an Miriam, einer früheren Schülerin von Mr. Korn, liegt, die einfach jeden vor die Bühne zieht und zum Abgehen motiviert, damit wir weiterspielen - was für ein Einsatz!
Nach dem Konzert erfahren wir noch, dass zwei der "Abgeher" Serienschauspieler bei "Unter uns" sind, was vor allem deswegen witzig ist, weil einer von denen ZZBs Lieblingsgitarre (die akkustische) anfassen wollte, was den sonst eher gutmütigen Stefan zu ungewohnt aggressiven Reaktionen veranlasste (... ihr müsst wissen: Das war seine allererste Gitarre, die er zum 15. Geburtstag geschenkt bekommen hat und die ihm beim Ü-Raum-Einbruch ja schon mal geklaut wurde und die er, als sie wieder aufgetaucht ist, von der Versicherung zurückgekauft hat - nur seine besten Freunde dürfen sie mal streicheln ...). Na ja - auf die höfliche und versöhnliche Frage des Unter-uns-Stars, ob er nicht auch mal was spielen dürfte, hat ZZB dann immerhin ein mürrisches "Später vielleicht" rausgebracht und etwas später die Gitarre heimlich in Sicherheit gebracht - oder so ähnlich.
 
Und dann wir üblich: Gehirn ausschalten, abbauen, heimfahren; kurz vor 5 noch zum Amerikaner. Schön war's!



16.04.2006 Wasungen (Thüringen) mit AM/FM - Bürgerhaus









GAIA in Thüringen


(Danke an Heinzi für die vielen coolen Bilder, die du uns geschickt hast!!!)










Katja, ZZB, Roli und Koyle gehören heute nicht zur Roadcrew - cool, einfach mal entspannt zum Gig zu fahren, zu spielen, gleich beim Hotel bei der Halle zu übernachten und wieder heimzufahren - Oli, Krummbär und die Jungs vom P.A.-Verleih machen die Arbeit heute alleine. Juhu - und Danke ...
Also, erst mal: Wasungen ist echt ein schönes Städtchen und die Leute vom Bürgerhaus sind alle sehr nett. Die Halle ist optimal - riesen Bühne, lecker Catering und die Jungs von AM/FM sind sowieso wie immer cool drauf. Wir machen wieder Opener und Rausschmeißer gleichzeitig, was aber gut klappt, weil die Thüringer eine gute Kondition zu haben scheinen - die meisten der über 700 Zahlenden bleiben bis zum Schluss.
Im 2. Block haben wir leider Probleme mit dem Bühnensound, aber wir versuchen es zu überspielen ... what shalls.
Natürlich gibt es auch noch zwei AC-Covers in Mischbesetzung mit GAIA und AM/FM und vorher spielen wir noch Enter Sandman mit 2 Schlagzeugern - cool!!!!!
Alles in allem ein schöner Abend (Oli: Das war ein wirklich schöner Tag - was für ein Outro ...)
Oli schimpft uns vorm Schlafengehen zwar noch, dass wir scheiße gespielt hätten (hat vielleicht doch nicht so gut geklappt mit dem Überspielen), aber uns hat's trotzdem Spaß gemacht - also, ich glaube, wir kommen wieder ...

Krummbär und Oli fahren das Zeug noch in der Nacht heim, während wir nach einem kurzen 2-stimmigen a capella "2010 - ihr werdet es schon seh'n" ins Bett gehen ... Ihr seid echte Helden!


           AM/FM returns









Januar - März 2006
04.03.2006 Kneipennacht in Eppingen - Scheuerle
Probleme bei der Anfahrt: Krummbär hängt bei seinem Rückweg vom Skiurlaub im Schneechaos-Stau südlich von München fest; wir fahren deswegen ohne ihn vor; Kati wartet in Nürnberg auf ihn und nimmt ihn dann mit. Wir bauen sein geliebtes Licht ohne den Glühwurm auf, zum Glück ist Oli schon so früh dabei.
In Eppingen ist eine Kneipennacht noch was Wert - es wurde mächtig Werbung gemacht und wir haben mit dem Scheuerle den größten Laden bekommen.
Der Besitzer und gleichzeitig DJ ist - oberflächlich betrachtet - so eine Art badische Version vom Oli und lässt es auf einen Lautstärkewettbewerb mit ihm ankommen - oweiaoweia ... Das kann nicht gut gehen ...
Weil wir auf der Bühne
logischerweise ab einer bestimmten Dezibelzahl ein Feedback haben, hat Oli keine Chance gegen die Lautstärke zwischen den Blöcken, was ihn sichtlich frustriert ... Das Scheuerle ist von Anfang an voll und der erste Block läuft vor allem für ein Auswärtsspiel wirklich gut - am Ende gibt es sogar verfrühte Zugabenrufe; aber dann wird in den Pausen Onkelz gespielt, was uns die Aufgabe im 2. Block nicht gerade leicht macht, denn wir spielen keine Onkelz, und das wollen einige spätpubertierende Jungs einfach nicht verstehen.
Der 2. Block nervt, aber durch die Shuttle-Busse mischt sich das Publikum plötzlich zu einem wirklich genialen und ab da geht eine echt geile Party ab, die erst nach der 1000. Zugabe endet. Sämtliche Hüte ab vor dem Kampfgeist der Band und heute speziell vor Kati, die wenige Tage nach der Mandel-OP schon wieder kräftig mitmischt!
Alle Auswärtsbands übernachten im selben Hotel, das aber für gepflegte Randale zu schlicht eingerichtet ist (nur Spaß) - das Abenteuer endet mit einem ausführlichen Frühstück mit den Kollegen und Wullis "Hund".



und das war vorher los:
Wir nutzen die spielfreie Zeit zum Einspielen neuer Songs - das wird was! Leider hat Kati große Probleme mit ihren Mandeln und fällt deswegen eine Zeitlang aus ...
Ansonsten alles klar ...



2005

Dezember 2005

31.12.05/01.01.06 Silvesterparty im Strohalm
Nach dem Verhältnis "2 Jahre ja, ein Jahr nein" spielen wir dieses Jahr Silvester wieder im Strohalm und freuen uns über viele Freunde, die mit uns feiern wollen.
Nächstes Jahr wird es den Familien zuliebe wieder eine gigfreie Silvesternacht geben. Der Chefstatistiker stellt fest, dass wir mit 67 Songs den Jahresrekord vom Laufer Altstadtfest einstellen. Das liegt daran, dass der Strohalm, als wir schon denken, jetzt wird's langsam Feierabend, plötzlich wieder voller wird. Da Silvester einer der wenigen Auftritte ist, bei dem wir übernachten und nicht mehr abbauen und heimfahren müssen (das war dieses Jahr nur noch in Freising so),  spielen wir einfach weiter und nehmen gegen später auch auch das eine oder andere Getränk zu uns, was sich ein wenig in mangelnder Konzentrationsfähigkeit auswirkt. So what!!!!! Am Ende helfen alle mit: Wulli übernimmt beim Überraschungshit Großvater die 2. Stimme, Sid von "Antichrisis" singt drei Lieder mit und zwei ohne uns. Und so spielen wir bis in die frühen Morgenstunden weiter, bis wir endgültig nicht mehr können.

Schön war's, auch wenn heute alles ein bisschen zurückhalten begonnen hat und wir Koyle diesmal völlig eingequetscht haben, so dass er bei jedem Versuch, ans Mikro oder an die Gitarrenkanalumstellstation zu kommen, das halbe Schlagzeug mitgenommen hat.
Sehr nett ist auch der geheime Geheim-Übernachtungsort in Erlangen, der allerdings so geheimtippmäßig ist, dass wir versprochen haben, es nicht weiterzusagen ...
Wir sind allerdings so müde, dass es diesmal nicht einmal die neusten Stadiongesänge als Gute-Nacht-Lieder zu hören gibt; dafür gibt's wieder leckeres Bremsches Frühstück - von der Rhythmusgruppe liebevoll zubereitet.

Danke an unsere lieben Mitfeierer, vor allem an die, die nur für uns so weite Anreisen auf sich nehmen (z. B. der Freising-Mannheim-Tisch), und ganz besonders an die, die immer wieder zu unseren Erlangen-Konzerten kommen - vielen Dank!

Wir wünschen euch allen ein schönes neues Jahr und hoffen, dass wir uns möglichst oft treffen.


November 2005

19.11. Herzogenaurach - Kneipennacht
Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, ins "Heaven" möglichst wenig mitzunehmen, aber irgendwie schaut das GAIA-Mobil doch wieder merkwürdig voll aus. Olli mischt uns netterweise trotz kleiner Kneipe, wir überstimmen ihn aber trotzdem und er muss das kleine Pult mitnehmen, weswegen er aus Protest heute kein GAIA-T-Shirt anzieht. Der Aufbau klappt trotz Treppe und nicht allzu großem Bühnenbereich recht zügig.
Wir haben dieses Jahr vorher erst ein Mal auf einem Kneipenfest gespielt, und so müssen wir uns erst mal wieder an das ständige Zuschauerwechseln in den Pausen gewöhnen. Vor allem ist jeder neue Schub völlig anders drauf; von desinteressiert bis ekstatisch ist alles dabei; und es immer mal wieder ziemlich leer und dann wieder voll voll - erstaunlich. Am Schluss bekommen wir aber wieder viele lobende Worte zu hören - vor allem die Chefin ist sehr beruhigt, weil sie erst befürchtet hatte, wir würden den Laden in Schutt und Asche zulärmen, am Schluss will sie uns sogar noch fürs Weiterspielen bezahlen, aber die fleißigen Roadies (= Olli und wir) haben schon mit dem Abbau begonnen ....  Vielleicht klappt es ja im Sommer noch mal in Herzo. Schön, dass unsere 5 Premieren ganz gut klappen, wenn man bedenkt, dass sie bei der gestrigen Probe und auch beim Soundcheck nicht sonderlich sicher kamen. Unser Chef-Metallica-Fan ist besonders überrascht, dass wir auf Zuschauerwunsch sogar Enter Sandman auspacken, obwohl wir uns das erst für die nächste Saison vorgenommen haben.


Oktober 2005

... ab Mitte Oktober: Trainingslager in Nürnberg - geheimer Übungsraum
Hallo, Leute! Wir haben in unserer langen Sommerpause diesmal keine neuen Songs einproben können, weil wir in den wenigen Proben, die wir hatten, die spezielle Spezialbesetzung für Rolis Hochzeit einspielen (ZZ Brem hat das gemacht) und uns dann überhaupt mal wieder auf Livetauglichkeit einspielen mussten. Jetzt haben wir leider einige Konzertangebote (Weißenburg; irgendwo bei Schwabach; Strohalm) absagen bzw. verschieben müssen, weil berufsbedingt nicht alle konnten, und auch bei den Kneipennächten in Erlangen, Roth und Lauf sind wir diesmal nicht dabei.Dafür haben wir uns vorgenommen, einmal ein paar Wochen intensiver zu proben und unser Programm aufzupeppen - derzeit basteln wir an 7 Songs herum - wie immer bunt gemischt, um 2006 wieder richtig angreifen zu können.

Dieses Jahr spielen wir aber noch in Herzogenaurach beim Kneipenfest (19.11.) und feiern zum Abschluss wieder im Strohalm ins neue Jahr rein - also, wenn ihr nichts Besseres vorhabt (Was sollte besser sein???), kommt Silvester in den Strohalm!

Die Neugierigen können demnächst auf der Setlist beobachten, was wir gerade songtechnisch so treiben.
... und außerdem halten wir euch hier natürlich auf dem Laufenden ...



09.10.2005 Medienmarathon in München
Die zwei verbliebenen Restmarathonhelden von Gaia starten die neue Saison 2006 sehr früh mit einem ersten langen Trainingslauf beim Marathon in München. Koyle, souverän wie immer, legt ein atemberaubendes Tempo vor und ist - für einen Trainingslauf - viel zu früh im Ziel. Vielleicht sollte er demnächst auch wie der ein oder andere Teilnehmer rückwärts laufen. Dagegen gibt Krummbär Anlass zu ernster Sorge. Sei es, dass eine Unverträglichkeit der Hefestämme zwischen dem gewohnten Gutmanns Leichtem Weizen und dem Freisinger Lokalgebräu Huber vorliegt. Oder war's der Amaretto, den man aus Höflichkeitsgründen beim obligatorischen Nudel-Karbo-Loading beim Italiener zu sich nehmen musste. Oder die Aufregung, als kleiner Franke in der großen Hauptstadt unterwegs zu sein. Jedenfalls, bei km 33 war Schluss und nach einer kleinen Düngung der Pflanzenbestände im Englischen Garten war der Rückweg zu Fuß beschlossene Sache. Immerhin beweist unser Lauf- und Springbassist damit Stil. Um nicht wie die ein oder andere lebende Leiche auf allen Vieren ins Stadion zu gelangen, wählt er die U-Bahn und den diskreten Hintereingang. Der Ausdauerruf von Gaia bleibt somit unbeschädigt und Achim Achilles wäre ein klein wenig stolz auf uns! Vielen Dank nochmal an Gerti und Gine, dass sie dem Basser seine Tasche zum Auto getragen haben. Besser wär's natürlich gewesen, sie hätten den Krummbär getragen. Aber das will man wirklich niemanden zumuten.


01.10. Freising - Brause
Auswärtsspiel in Koyles Exil. Während wir im Übungsraum einpacken, kommen die Staunachrichten von der A9 - 50 km Stau. Durch geschickte Routenwahl schaffen wir es aber in gut 2 Stunden und stehen kurz nach 3 in der Brause. Hans-Jürgen, der Brausenmann, reißt wie versprochen die Trennwände zur Billardecke raus und außerdem hat er eine geniale Konstruktion basteln lassen, die die beiden Billardtische in ein Schlagzeugpodest umwandeln und uns mehr Platz auf der Bühne bescheren, was für ein Kneipenkonzert nicht selbstverständlich ist. Alles optimal - außer leichte Lautstärkeeinschränkungen wegen der Nachbarn; aber GAIA zeigt sich (noch) von der besten Seite und hält alle Anweisungen diszipliniert ein, damit Koyle auch in Zukunft hier reingehen kann - immerhin hat er nur ca. 80 m bis zur Brause.
Die Laune steigert sich durch den fernmündlich gemeldeten Clubsieg gegen Köln. Es kann also nichts mehr schiefgehen. Unser special guest ist Peter Steger, der einen lupenreinen Frank-Sinatra-Auftritt hinlegt, während sich Teile GAIAs um seinen Flipper spielenden Sohn kümmern. Gespannt auf das Brausepublikum spielen wir also einen unserer kürzeren Gigs, da um 12 alles vorbei sein muss. Wie gehofft ist der Laden von Anfang an voll und die Stimmung hervorragend. Obwohl wir den Sound ohne Olli ein bisschen ins Blaue geraten einstellen müssen und obwohl unser Lichtwurm seine Scanner daheim lassen muss, läuft alles bestens: Es bringt mächtig Spaß und Wolfi hat sein Minimalziel für heute erreicht: Er kann weiterhin in die Brause gehen. Und GAIA kommt gerne mal wieder nach Freising ... Schaun mer mal - dann sehn mer scho

Was sonst noch geschah: Die Kombination "Um-12-schon-aufhören-aber-nicht-mehr-abbauen-und-heimfahren-müssen" hat bei unseren 5 Helden zu einer ungewöhnlich hohen Jacky-Cola-Lust geführt; ehrlich, liebe Freisinger, das ist nicht immer so! Außerdem wurde die Brause-Flipper-Bestmarke wohl für alle Zeiten von Roli aufgestellt - schon genial ein Backstageraum mit Flipper!

PS: Wenn uns die fleißigen Fotografen ein paar Bilder schicken, stellen wir die natürlich auch noch hier rein. (Übrigens: Wenn ihr mal nach unten schaut, seht ihr jetzt auch ein paar Bilder von Rolis Hochzeitsfeier.)

Ah, und schon haben wir 1000 Bilder - vielen Dank. Hier also einige Bilder aus Oberbayern:






Die oder - wie die Leute hier sagen - das Brause: super Kneipe, coole Musik, lecker Essen, nette Wirte!





Als Vorband konnten wir diesmal Frank Sinatra engagieren - Sensation!








... und dann waren wir dran





Äh - sind Clubfans da?
Das fand wieder mal nur einer lustig ...













        Whisky aus dem Fass






1. After-Wedding-Konzert; ' war auch nicht anders als sonst










ca 7 632. After-Wedding-Konzert









Die Brause fängt zu rocken an
 (vor allem die Frauen, wie uns aufgefallen ist ...)













Kati - neuerdings mit Heiligenschein unterwegs (völlig zu Recht)







GAIA mit gewohnt ausgefeilter Bühnenshow











Griechischer Wein
Was sonst noch geschah:

    















September 2005

23.09. Krummbär ist wieder da!
Alle Steine in Südtirol wurden zerlegt und wieder zusammengebastelt; jetzt ist er wieder da - Dr. K. - und damit gibt es endlich wieder eine Probe mit Bass. Leider ist diesmal Kati nicht dabei, aber spätestens bei unserer Saisoneröffnung, unserem Auswärtsspiel in Freising, werden wir ja eh wieder zusammen spielen. Auf jeden Fall rumpelt es endlich wieder im Ü-Raum und Stefans Frisur bleibt unverändert außergewöhnlich. Leider konnten wir die diesjährige Sommerpause nicht dazu nutzen, neue Sachen zu machen, dazu waren die Leute einfach zu lange weg - dafür ist der Schwung wieder da. Da wir dieses Jahr wahrscheinlich sowieso nicht mehr so viel spielen werden (was schon wieder an unseren unvereinbar scheinenden Terminkalendern liegt), können wir das aber noch nachholen ...

16.09. GAIA beginnt mit den Proben zur Herbstsaison
Leider sind noch nicht alle da - Krummbär muss noch in den Südalpen Steine klopfen; und man muss zugeben: Ohne Bass klingt alles ziemlich bescheiden. Krummbär, komm zurück! Nie wieder werden wir sagen, dass der Bass zu laut ist!!!  Immerhin nutzen wir die Zeit, die Anlage mal wieder aufzubauen und an 3 neuen Stücken herumzufeilen; vor dem 1. Konzert werden wir aber nie alle zusammen proben können, also wird sich die Premiere noch etwas herauszögern. Das Unglaublichste in unserem Ü-Raum ist derzeit die sprechende Übungsraumwaage - jeder von uns dachte schon mal, dass er jetzt wohl endgültig Hallus hat, aber es liegt nur an den beiden Chefspinnern Krummbär und Olli, die unser gesamtes Equipment durchgewogen haben. Ab uns zu schallt es seitdem plötzlich durch den Raum: "Fehler" oder noch schlimmer: "Dingdong!"

10.09. GAIA bei der HAPPURG open
Nachdem die Sommerpause brutal lang ist und diesmal der werte Basser nicht im Lande ist, vertreiben sich die beiden Gitarristen die Zeit mit Konditionstraining für die langen Shows. Kati feuert eifrig an und hält das Event fotografisch fest. Das Duell der Giganten hätte so spannend wie nie werden können, da die beiden 7 km vor dem Rad-Laufen-Wechsel nebeneinander fuhren und sich gegenseitig nervös zu machen versuchten. Doch dann flog Koyle davon, obwohl er gar nicht schneller wurde - der Blick zurück löste das Missverständnis auf: Brem hatte einen Platten; jakschelike blieb Koyle sogar stehen und bot selbstlos seine Pumpe an, aber das nutzte auch nichts mehr. Böse Reporter der Boulevardpresse vermuten zwar, dass ZZB sich dem Laufduell nicht stellen wollte, aber das wird hiermit offiziell vom GAIA-Pressesprecher dementiert. Es war einfach Pech und so muss Koyle ein weiteres Jahr auf eine echte Revanche für 2003 warten ...
Die eigentliche Show lieferte aber Clemens Dachs, unser Exbasser und Ehrenmitglied auf Probe, ab, weil er sein Wort gehalten und völlig unvorbereitet mitgemacht hat (laut Statuten ist eine mangelnde Vorbereitung - ähnlich wie bei unseren Konzerten - ja eigentlich Pflicht); außerdem war er der Einzige, der im GAIA-Trikot unterwegs war - Hut ab!

Ergebnisse und Bilder demnächst auf der Kultseite: www.diehuebschen.de


August 2005

27.8.  GAIA-Hochzeit: diesmal Angela und Roli

Angela und Roli ziehen's durch und heiraten. Gaia wünscht viel Glück!
Natürlich denken die beiden sich was Besonderes aus und feiern im Verkehrsmuseum zwischen den alten Zügen - coole Sache. Zur Feier des Tages gibt es ein GAIA-Sonderprogramm in 5 Akten:

1. ZZ Brem, Koyle und Kati unplugged (Krummbär weilt gerade im Urlaub)
2. das Ganze plus Clemens Dachs, unserem geliebten Ehrenmitglied und Exbasser, am Gastbass! Roli spielt auch 2 mit.
3. Wir dürfen mit Alex die geniale Kumpeleinlage zu "Eine neue Liebe" begleiten.
4. die plugged-Version mit dem unvergleichlichen Alex Bader am Schlagzeug
5. die 3,5-Promill-Variante mit Roli am Schlllachsssssssoich

Im 3,5-Promill-Set sind auch einige Sachen, die wir eigentlich gar nicht mehr spielen;  Koyle Koylinger freuen vor allem die Metallicas und ZZ Brem "As time goes by"; für Roli, den größten Kissfan of all times, wird sogar "Detroit Rock City" mal wieder ausgepackt. Kurios auch der Brautwalzer: Angela und Roli tanzen ihn auf Nothing else matters.

Und hier die Dankeschöns:
Danke an Stefan und Olli fürs Aufbauen und an Stefan fürs "Leute einspielen"!
Danke an Clemens und Alex fürs Mitspielen! It was great!
Danke an Olli fürs Mischen (übrigens: Einweihung des "Kneipenmischers" - natürlich mit 7 Meter hohem Effektrack)!

... und natürlich, liebe Angela, lieber Roliboli,
vielen Dank für den super lustigen und unverkrampften Abend; die Band wünscht euch beiden alles Gute; weitere Bilder folgen - hier noch einige Bilder von der Ersatzfotografin:










Sind sie nicht schön?








YES - I do!           






Roli lässt es sich natürlich nicht nehmen, selbst zu fahren. Für alle, die den Weg nicht kennen, lassen Roli und Angela extra im Abstand von ca. 500 Metern jeweils eine Dose auf der Straße liegen!







Ungewöhnlicher Feierort: im Verkehrsmuseum zwischen den alten Zügen (mit Bar im Wagon)! Nach dem Aufbau dieser Traversenkonstruktion entscheiden sich die GAIA-Mitglieder die Plätze ganz außen zu wählen ...










Angela und Roli mussten sparen ...





Teile der GAIA-Familie - für Angela und Roli in der besten Garderobe und natürlich mit Geschenk







Eine neue Liebe!

Coole Einlage: Bildershow im 70er-Look mit GAIA live


... und GAIA selbst ist natürlich auch dabei -
in spezieller Spezialbesetzung:

Alex, das ewige Schlagzeugtalent!









Unser Exbasser und Ehrenmitglied: Clemens




Hochzeitsrock ...











... und der einmalige Olli ist natürlich auch dabei - und testet gleich mal den neuen "Kneipenmischer"!



Juli 2005

28./29.7.
"Sektionsproben":
Das sind Treffen, bei denen nur bestimmte Teile der Kapelle ihre Parts üben - klingt super-professionell; bei uns ist das meistens mehr aus der Not geboren, weil wir im Sommer keine Termine finden, bei denen alle da sind.
Donnerstag also eine Probe, bei der die beiden Gitarristen mit unserem Ex-Basser und Ehren-Mitglied Clemens unplugged für Angelas und Rolis Hochzeit proben wollen (Krummbär kann da nämlich nicht.); wir stellen schnell fest, dass durchdachte unplugged-Versionen-Proben uferlos wären, und gehen deswegen lieber in Bühler zum Kaddln. Dort gewinnt ZZB das erste Mal seit 2972 Jahren
- offensichtlich hat er auch das geübt; nicht einmal darauf kann man sich noch verlassen ...

Freitag folgt eine plugged-Probe ohne Gesang - ganz nett, aber nachdem wir uns danach wieder einen Monat lang nicht sehen werden, fehlt auch hier der allerletzte Schwung - immerhin räumen wir den Ü-Raum auf und basteln an zwei neuen Songs, die wir als Hausaufgabe vom strengen Probenleiter daheim genauer üben sollen. Oli erzählt uns dann noch von 97 Gigs, die er nicht ausmachen konnte, weil wir im Sommer anscheinend nie zusammen Zeit haben. Ach ja - eins noch: Die Equipment-Abteilung hat ein kleines Mischpult mit integrierter Endstufe organisiert, das kneipentauglich zu sein scheint. Das bedeutet weniger Aufwand für kleine Gigs. Juhu!

2.7. Lauf-Kunigundenkirchweih (open air)

Schön, dass wir uns diesmal diesen 7,5-Tonner geleistet haben, da konnten wir ganz entspannt die Sachen im LKW lassen und uns gleich in Lauf treffen. Das ganze Wochenende läuft wirklich erstaunlich gelassen ab - trotz großer Anlage. Nur unser Glühwurm ist zunächst entsetzt: Das Bühnenzelt in Lauf ist im Verhältnis zur hohen Bühne so niedrig, dass man fast kein Licht an die Traversen klemmen kann; sonst würden sie der Band im Gesicht hängen. Ausserdem wurde der Drehstromanschluß der vollautomatischen Dönerbratanlage geopfert. Na ja - auch das Problem meistert er den Umständen entsprechend hervorragend und wir bauen die Anlage in Rekordzeit auf. Der Gig ist zwar wegen der Biergartenatmosphäre ganz anders als gestern, aber es bringt trotzdem viel Spaß und wir geben noch mal alles vor unserer Sommerpause. Walter von AM/FM besucht uns wieder und spielt mit uns Highway - haben wir schon gesagt, dass wir die Band lieben?  In dem Zusammenhang möchten wir uns an dieser Stelle einmal besonders bei unserem Mischer, Cheftechniker, LKW-Fahrer und Roadie  Olli "Noisy" Vorderer bedanken. Auch wenn wir ständig Bedenken haben, ob seine Anlagen- und Lautstärkevorstellungen nicht doch den Rahmen sprengen könnten, wüssten wir mittlerweile nicht mehr, wie das ohne ihn funktionieren würde. Also, keep on rocking!
Übrigens freuen wir uns besonders über die Fans, die schon letzte Woche in Lauf dabei waren, und über die, die gestern schon da waren und sich das zweimal in Folge antun. Vielen Dank! Wir vermissen euch jetzt schon!!!
Aber in unserem Alter braucht man eine lange Sommerpause, und clever wie wir sind, macht wieder einer nach dem anderen Urlaub, damit die anderen im Übungsraum Wache halten können - oder so ähnlich. Auf jeden Fall wollen wir die Zeit auch nutzen, ein paar neue Lieder einzuproben und dann geht's im Herbst wieder ab.
Vergesst uns nicht oder wie James Hetfield zu sagen pflegt: Love and respect!


1.7. Sommerfest - Alexandrinum (open air)


Deja-vu-Erlebnis: Wie letztes Jahr schüttet es beim Aufbauen in Strömen und die Veranstalter schlagen uns vor, innen zu spielen. Wir gehen aber volles Risiko und bauen außen auf; nachdem die fleißigen Helfer wieder eine schöne Bühne gebastelt und mit Planen abgesichert haben, ist das auch kein Problem. Wie letztes Jahr haben wir wieder das Glück des Tüchtigen: Das Wetter hält, dafür strömen die Leute in den Alexandrinum-Innenhof und es wird fast noch besser und bestimmt noch voller als letztes Jahr (alleine über 900 Zahlende bis zum Eintrittsende, aber danach ist es noch voller geworden - unglaublich, was man in so einen Hof alles reinstapeln kann). Super Stimmung, super nette Veranstalter und einfach ein geiler Gig.
Cool ist auch die Männerballett-Einlage der Studenten - aber das können wir mittlerweile auch: Wir machen gleich mit ZZ Brems Rocky-Horror-Interpretation weiter und spätestens ab da geht die Party richtig los. Das bringt echt Spaß!!
Einziger Wermutstropfen: Einigen Anwohner ist es wohl doch zu laut und wir erfahren per Handy vom Mischplatz, dass die Polizei das Konzert gerade abgebrochen hat. Schade! (... hehe, aber irgendwie wie in alten Zeiten ...)


Ach ja: Schade, dass die Studenten von heute so gästebucheintragsschreibfaul sind ;-)    -    ' hätte schon mal jemand was ins Gästebuch schreiben können; ich glaube, die Leute können sich die Adresse nicht merken - wir brauchen besseres Werbematerial - aber dafür kann man die Sommerpause ja auch nutzen ...
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Juni 2005

25.6.
Altstadtfest Lauf, mit Bastifantasti

Was  keiner geglaubt hatte wurde wahr: die Qualität der grünen Sprechblasen im Vorfeld eines Auftritts wurde wieder getoppt! Und nur weil der Olli, der manchmal dazu neigt eher zuviel als zuwenig an Boxen, Endstufen und allem anderen, was Krawall erzeugt, mitzunehmen, alles, also wirklich alles mitschleppen läßt. Kein Widerspruch der gesamten Band wird akzeptiert. Sind ja auch nur Musiker, die Deppen...
 Dummerweise stellt sich hinterher raus, dass es kein Fehler war. Denn die Masse Leute will erst mal richtig beschallt sein. Aber bitte, sagst dem Olli nicht. Sonst hat er noch weniger Respekt vor uns.

An diesem Abend haben wir extra für "Highway to hell" Angus den 3. aus Ausitralalien eingeflogen. Sebastian, wie er richtig heißt ist gerade 10 geworden und kommt dem Vorbild schon verdächtig nahe. Souveräne Gitarrenbedienung und perfekter Angus-Schritt. Das kann nur an seinem Lehrer, dem Walter liegen. Tolle Leistung, Basti! Wir sind alle super stolz auf dich. Bis zum nächsten mal. Und Koyle, schau schon mal nach ner anderen Band...

Nachdem das Fußballspiel aus ist, füllt sich der Platz und die Stimmung steigt bis zur Mega-Party. Leider müssen wir dann irgendwann vor Mitternacht doch aufhören. Aber wir sind am Samstag eh wieder in Lauf. Und dann, dann geht's weiter! Logo.
Danke an alle die gefeiert haben und an alle, die ins Gästebuch geschrieben haben.





12.6.
Städtemarathon Erlangen-Herzo




"Blood is on the dance-floor". Keine Ahnung ob das derzeit politisch korrekt ist, Marathon ist jedenfalls sowas wie Rock'n Roll und deshalb gibt's bei Krummbär diesmal keine blutenden Fingerkuppen sondern ein blutverschmiertes Lauf-Shirt. Ein Foto sparen wir uns lieber. Schuld war der Herzschrittmachergurt, der irgendwelche ekligen Hautunreinheiten durchgerubbelt hatte. "If you want blood, you've got it!"
Früher, als die Welt noch in Ordnung war und anständige Kreuzzüge oder notfalls die Inquisition für Abwechslung im Alltag von Männern über 30 gesorgt haben, war sowas natürlich komplett überflüssig. Heute hingegen - es sei denn PapaRatzi führt bald die notwendigen Korrekturen durch - heute gibt es nur noch wenige überflüssige Dinge, an denen der Männergruppe entronnene Aushilfsmacho sein Ego stärken kann.  Eine Disziplin erfreut sich bei den Gaianesen besonderer Beliebheit: das vollkommen zweckfreie Im-Kreis-Rennen über 42 komma irgendwas Kilometer. Anyway, wer versagt bezahlt und so löst Krummbär seine Zusage ein und bügelt die Schmach vom Nürnberg-Marathon heroisch aus. Mit einem Lächeln auf den Lippen und einem kräftigen "Thekla, you must die"-Ruf durch eben dieselbigen passiert der Tagesheld die Ziellinie nach entspannenden 3 Stunden und 54 MInuten. Endlich ist die richtige Kombination aus mangelnder Vorbereitung und der korrekten Anzahl vorher zu trinkender Gutmanns Leichtes Weizen gefunden. Auch ein Umzug mit Olli und seiner etwa 500 Tonnen umfassenden Wohnungseinrichtung war vorher nicht angesagt. Siehste, und schon klappt's!
Bin mal auf die Herbstmeisterschaften gespannt. Vorallem, ob es bei den Münchnern auch bei Kilometer 19 einen Stand mit kaltem Bier gibt. Sowas auch..... Die Franngn halt!

3.6.

Feuerwehrfest, Sulzdorf (Ufr.)


Wieder einer dieser Gaia-24-Stunden-no-sleep-and-on-the-road-Tage. Bis zur letzten Sekunde wird geschraubt, damit die neuen Scanner auch leuchten. In Sulzdorf treffen wir dann auf eine Superbühne, endlich ausreichend Strom und den coolsten Backstage-Raum, den wir je hatten. Okay, die Grundfläche ist mit 8 qm nicht der Hit, dafür aber Volumen pur! So ein Schlauchtrockenturm ist halt einfach hoch und das gibt Kubikmeter, da träumst du davon.





Vor lauter grünen Sprechblasen darüber, wer heimfahren darf und den LKW ausladen darf, bzw. wer hierbleiben und sich ausruhen muss, kommen wir gar nicht dazu, alles Licht, das wir dabei haben aufzubauen. Auch der Punkt "Olli uns Stefan ruhen sich aus" entfällt traditionsgemäß (lass ihn nächstes mal weg, Walter!). Wenn, ja wenn hin und wiedermal ein paar mehr Jungs aus der Bar vor die Bühne gekommen wären, dann  würden wir wohl jetzt noch spielen.



Mai 2005

15.05.

Bergkirchweih, die Party-Nach-dem Berg



Jedes gelungene Rock'n Roll-Event lebt von einer subtilen Agressivität. Das ist bei Gaia nicht anders und darum versuchen ZZB und Krummbär bereits im Übungsraum den Adrenalinspiegel durch konstruktive und objektive Diskussion über die Vorzüge des neuen oder Nachteile des alten Übungsraums auf den rechten Level zu bringen. Nachdem man bekanntlich mit Gitarristen nicht und dem Brem schon gar nicht diskutieren kann, und man deshalb besser gleich zuschlägt, entschließt sich der friedliebende Krummbär zur Zurückhaltung. So kommen wir denn friedlich und rechtzeitig in den geliebten Strohalm, bauen unter einigen wenigen unvermeidbaren grünen Sprechblasen auf, sind guten Mutes und machen Soundcheck. Super Sound, alle sind glücklich. Aber...


Ist da nicht eine Abordnung der mitteldeutschen Zwergerlschule für angewandte Tontechnik im Strohalm? Tatsächlich! Natürlich bleibt es nicht aus, dass der eingewanderte tontechnische Hilfsazubi seinen Kumpels zeigen muss, was er in der ersten Stunde schon alle gelernt aber nur zur Häfte verstanden hat. Sagt der doch: die Rythmusgruppe ist zu laut. Prügelt alles nieder (würden wir nie tun, oder? Hihihi...). Und der Trommler, der Trommler hat wohl noch nie was von Dynamik gehört. Dynamik, mein Herr! Dynamik! Also, da tut er dem Roli doch Unrecht. Der Roli, der hat nämlich schon Dynamik! Er kann laut spielen. Er kann aber auch lauter, noch lauter und noch sehr viel lauter spielen. Das sind ja alleine schon 4 Größenordnungen. Das schafft kein anderer, ehrlich!





Eigentlich wäre es nicht weiter wild gewesen, denn was kümmert es so große Weltstars wie uns. Vorallem, weil der Olli, der wo unser Mischer ist, hinterher auch in den Strohalm kommt und sagt: Supersound, aber der Bass und die Trommeln sind zu leise. DER Mann versteht halt was vom Fach. Also, alles halb so schlimm, wenn nicht der sonst so friedliche Roli auf einmal nach seiner Lederjacke greifen würde und aus den abyssalen Tiefen der Taschen tatsächlich einen Schlagring und ein Würgeeisen hervorziehen würde. Gerade noch rechtzeitig wird er von Vorderer-Security-Chef Olli abgedrängt. So kennen wir den Roli-Poli gar nicht. Erschreckend, was die Bergkirchweih aus Menschen machen kann.

Nach diesen zu vernachlässigenden Anfangsstolperern wird es ein runder Abend. Es sind jede Menge treue Fans gekommen, alte, uralte, neu dazugekommene und solche, die es werden wollen. Wir sind gerührt. Vorallem sind wir von Julie und Bia schlicht ergriffen. Erstens haben sie sich ein supi "Thekla-komm-zurück"-T-shirt gebaut (nie war das so aktuell wie heute, siehe Eintrag Lauf) und dann haben sie uns noch eine echte Thekla-Tasse geschenkt. Seither trifft sich die ganze Band jeden Morgen zum gemeinsamen Kaffetrinken und Streit, wer die Thekla-Tasse nehmen darf. Schlimm nur für Koyle, der immer extra aus Freising anreisen muss.

Walter Angus von AM-FM ist beim dritten Gig in Folge zu Gast. Wahrscheinlich will er sich überzeugen, dass wir wirklich nix dazu lernen. Wir freuen uns trotzdem, dass er da ist. Und wie gesagt, der Olli ist auch da. Er hat zwar nix zum soundtechnischen Mischen, beweist als Security-Man aber echte Steher- und Nehmer-Qualitäten. Im total überfüllten Strohalm geht nämlich nach kurzer Zeit der Massen-Pogo los und einige mit nicht ganz soviel Körpermasse ausgerüstete junge Damen hätten ihren ungebremsten Direktflug über die Monitorbox ins Schlagzeug angetreten, wenn, ja wenn da nicht der Olli wie ein Fels gestanden wäre und den ein oder anderen Pogo-Tsunami abgepuffert hätte. Das mit den Kratzern und blauen Flecken auf dem Rücken erklären wir deiner Frau schon, Olli, keine Sorge. Die soll uns halt anrufen. Nach viereinhalb Stunden mit kurzer Pause dazwischen geben wir vollkommen erschöpft, zum Auswringen durchgeschwitzt aber glücklich dem Publikum die Chance in Würde den Heimweg anzutreten. Der Berg, der hat schon was...
Ach ja "haben". Wir haben Thekla wieder! Freu!!!



April 2005

30.04.

Kneipenfest in Lauf. Wir spielen wie üblich im Feuerstein. Doch der Reihe nach:


Es beginnt mit einem Eklat. Am Übungsraum. Unser Lichttechniker hat die goldene Kreditkarte geworfen und war einkaufen. Alle Versuche ihn davon abzubringen, 16 m Traversen in den etwa 5 m breiten Feuerstein mitzunehmen scheitern. Das Übliche: 15 Minuten grüne Sprechblasen, 30 Minuten Austrittsdrohungen und dann der Kompromiss. Okay, 6 m Traverse und nicht mehr als 10 kW. Uff...  Als wir dann wie üblich mit überladenem Sattelzug am Ort des Geschehens eintreffen, zeigt sich der Wirt zunächst auch etwas verunsichert ob der  stadthallentauglichen Menge des Equipments. Doch als erfahrene Kneipenauftreter gelingt es uns auch diesmal, alles auf minimalen Raum zu verstauen und bauen die wohl beste, schönste und durchdachteste Bühne mit - Lob an den Glühwurm - Super-Duba-Mega-Licht. Kollegenbands, investiert in Traversen, alles andere ist laues Pillepalle.




Ach ja, wir haben auch gespielt. Dank einiger hochmotivierter junger Menschen, die vom anfänglichsten Anfang an super drauf waren, steckt sich die Band mit guter Laune an und gibt wie üblich alles. Besonders froh sind wir, dass ein Vorauskommando aus Sulzdorf (Ufr.) den weiten Weg nach Mfr. gefunden hat. Noch viel froher sind wir natürlich, dass es ihnen gefällt. Kein Wunder, ZZB lebt seine Rocky-Horror Nummer von mal zu mal mehr. Ernsthafte Bedenken seiner Freundin kann auch der Bandpsychologe Dr. Wolfrum Kurn nicht zerstreuen. Abwarten, wohin das noch führt.  Alles in allem hat es uns im Feuerstein total gut gefallen. Runde Sache, so muss es sein.  Einziger Wermuthstropfen: die vollkommen überlastete Abbau-Crew (Kathi musste weg wegen Arbeit, Roli musste weg, äh warum noch gleich.., ach ja, weil er ganz arg dringend Moped fahren wollte), also, die Versagerbande von hirntoten Abschraubfuzzis hat doch tatsächlich Thekla vergessen. Unsere Thekla, unser Alles, schwebt wahrscheinlich immernoch mutterseelenallein an der Decke im Feuerstein. Zumindest solange kein UNO-Hilfskonvoi unter General Bartschs Leitung zum Feuerstein unterwegs ist. Thekla - komm zurück!!!!!!!





24.04.
Stefan Krumm, Stefan Brem und Koyle finishen den Nürnberg Marathon. Glückwunsch an die drei Helden: Gesamtzeit: 12 Stunden 45 Minuten! Und wozu: Nur um uns bei unseren Marathonkonzerten immer in Topform zu präsentieren ... Das ist halt noch Einsatz!


Wie jede gelungene Gaia-Veranstaltung beginnt auch der Marathon mit dem heiligen Gaiaschwur auf Thekla...

Der debutierende Kollege Gitarrist ZZBrem, bei Kilometer 41,9: unglaublich, kein Tropfen Schweiß. Was ist nur in seinen kleinen Zaubertrankfläschchen?


Das Bild links erklärt endlich, wie der unerwartete Rückstand des diesjährigen Teamfavoriten zustande kam. Verwirrt durch eine am Straßenrand wachsende  Rucolapflanze, legt Krummbär die ersten 40 km in der falschen Richtung zurück.
Ansonsten (rechts) eindeutig der relaxteste Laufstil und immer etwas Gutm..n-Weizen als Langstreckendoping dabei...






15.04.


Der Casablanca Culture Club macht einen sehr guten Eindruck: schöner Saal mit großer Bühne, ausgiebiger Backstagebereich; üppiges Catering; einziger Nachteil: Der Saal ist im 1. Stock und der kürzeste Weg zum Aufbau führt über eine schmale Außentreppe - scheiß Geschleppe; zum Glück müssen wir nicht die komplette PA mitnehmen, weil schon einiges an Boxen da ist und eine super Lichtanlage installiert ist - Krummbär, sonst immer Lichtchef und heute arbeitslos, weiß gar nicht, wie er die Zeit verbringen soll. Koyle verbringt sie damit, noch mal nach Nürnberg zurückzufahren, weil wir so clever waren, Multicore und ganz spezielle Spezialkabel im Ü-Raum zu vergessen.

Leider ist die Plakatierung nicht sonderlich effektiv; schon wieder sind Lücken im Publikum zu erkennen, vor allem beim ersten Block. Die Stimmung ist dafür umso besser und es wird eine richtig schöne Party. Besonders cool ist ZZ Brems ausgebaute Rocky-Horror-Show und dass Walter und Jabbsy von AM/FM den ganzen Abend da sind und spontan 2 AC/DCs mit uns zusammen spielen: Highway und You shook me. Drei Randbemerkungen fürs Protokoll: ausnehmend gut aussehende Frauen im Publikum; Hang zum übertriebenen Alkoholgenuss (lag's an der Musik???); sehr nettes Bodenpersonal!




Der Abbau ist dann ganz schön kräftezerrend, auch weil unsere Stagehands stundenlang damit beschäftigt sind, die Gäste aus dem Club zu bekommen (siehe Randbemerkung 2) und uns nicht helfen können. Na ja - vielleicht eine ganz gute Marathonvorbereitung. Ganz neue Variante: die amerikanische Botschaft, von uns liebevoll "Mäci" genannt, hat schon wieder auf, als wir fertig sind und so gibt's immerhin noch Frühstück vorm Schlafengehen. Die Nachhut kommt diesmal erst erst um 7:30 Uhr ins Bett - was für ein Leben ...
So, und nun volle Konzentration auf nächsten Sonntag, da machen die beiden Stefans und Koyle beim Nürnberg-Marathon als "TEAM GAIA RETURNS" mit. Ob das gut geht bei dem Lebenswandel ...



10.04.
So, es sind wieder alle gesund und munter in good old europe angekommen. Wir legen noch einmal eine Notprobe ein vor dem nächsten Gig am Freitag in Weißenburg. Oli und Krummbär haben zwischenzeitig die PA schon wieder aufgestockt, so dass wir langsam ein echtes Transportproblem für die Gigs mit eigener PA bekommen, aber klingt schon mächtig wuchtig.


März 2005
11.03.
Wir verabschieden Roli in seinen mehrwöchigen USA-Trip mit einer produktiven Probe. Die 2 neuen Songs werden festgeklopft und wir holen ein frühzeitig verbanntes Liedchen von der Ersatzbank zurück. Außerdem freuen wir uns auf das AM/FM-Konzert in der Stadthalle, wo wir sogar die Ehre haben, ein paar Boxen für die Backline zu stellen. Ansonsten alles klar; T-Shirts und neue Plakate sind in Arbeit; ein paar neue Konzerttermine werden in Kürze wohl auch noch nachgetragen. Kurz: Wir freuen uns auf die neue "Saison". Außerdem tauschen die drei Marathon-Kandidaten ihre neusten Trainingszeiten und -pleiten aus. Ein sehr unterschiedlicher Trainingsfleiß ist dabei auffällig!


Februar 2005
20.2.
News aus dem Krankenlager: Nix gebrochen! Glück gehabt!

18.2.
Finden in unserer urlaubs- und arbeitsbedingten Auszeit ein eintägiges Zeitfenster, an dem alle da sind, was wir gleich zum Proben und Planen nutzen. Testen wieder 2 neue Songs, die evtl. was werden könnten; wir hoffen, dass wir vor den Aprilgigs noch 1 bis 2 Probentermine finden, damit wir sie live spielen können. Wir haben sie schon einmal in die Setlist aufgenommen (Tipp: Stefans Strapse-Show muss ausgeweitet werden - bei dem durchtrainierten body).
Dramatisches Ende der Probe: Roland fällt eine Trommel (vom Trommelaufbewahrungsregal über ihm) mitten beim Spielen ungebremst auf die Hand, die kurz danach böse Färbungen annimmt.

4.2.  ERLANGEN - STROHALM
Der Faschingsfreitag ist leider nicht der Strohalm-Highlight-Tag, aber wir konnten an den anderen Terminen leider nicht, und so müssen wir uns diesmal mit einem zur Hälfte gefüllten Strohalm begnügen. Macht nichts - wir versuchen trotzdem unser Bestes zu geben; ein paar Sachen laufen heute aber von Anfang an schief. Roland, der erst später sein Schlagzeug abholen kann, kommt nicht in den Ü-Raum rein, weil er vergessen hat, dass unser Mischer Olli seinen Schlüssel hat; dann taucht das Netzteil von seiner Bassdrumsuperklingenlassmaschine nicht mehr auf (War das eigentlich noch im Ü-Raum oder ist es ganz verschwunden????), was sich nicht gerade förderlich für den Sound auswirkt; einige Musiker sind schwer übermüdet bzw. angekränkelt uuuuuund die Strohalm-Anlage klingt heute seltsam dumpf - how auch ever. Dafür sehen wir unsere netten Gästbuchschreiberinnen und laden sie wie versprochen ein uuuuund  Stefan B. zeigt heute der Öffentlichkeit, was er für versaute Unterwäsche trägt! Lecker! Seine durchtrainierten Beine irritieren die beiden anderen Läufer in der Band zwar ein wenig, aber der Anblick wäre zugegebenerweise schon eine höhere Bühne wert.
So, jetzt gibt's erst mal eine kleine Auszeit, aber für die treuen Tagebuchleser gibt es bestimmt zwischendurch ein paar News.


Januar 2005

22.1. DÜRRENMUNGENAU
Party in Dürrenmungenau - wir haben hier ja letztes Jahr schon beim wettertechnisch geplatzten Löwen-open-air gespielt. Ein eigentlich ziemlich cooler Laden, außerdem mit Anlage und Licht ausgestattet - absolut rocktauglich.
Die Partygäste selbst sind allerdings relativ lang etwas reserviert, was sich erst im 2. Block allmählich ändert. Wir geben natürlich wie immer alles und probieren auch unsere drei Premieren aus. Ich würde sagen: Eine klappt super, eine mittel und eine miiiiiiittel. Gute Bilanz.
Wir lassen es uns in den Pausen im geräumigen Backstagebereich gut gehen; besonders erwähnenswert ist das sensationelle Catering, was natürlich mit den Feierlichkeiten zusammenhängt.
PS: Danke an Olli fürs Mischen; danke an Armin fürs Licht!!

21.1.
Nachdem wir ja bekannt dafür sind, immer wieder Nachwuchsstars bei Konzerten einzubauen, werden in der Probe heute alle bisherigen Altersrekorde getoppt. Sebastian Krumm (9) spielt mit uns AC/DC (Gitarre) - und zwar sowohl choreografisch als auch musikalisch perfekt. Fragt sich nur, wie wir das mal live einbauen können, nachdem wir immer so spät anfangen ...
Mit 9 konnten die meisten von uns höchstens das Lied der Schlümpfe perfekt choreografieren, und eigentlich hat sich seitdem nur die Rollenverteilung verändert (vom Schlumpf zum Vater Abraham ...)

7.1.
1. Probe im Jahr 2005; wir werten unsere Rausschmeißliste aus und verabschieden uns in einer feierlichen Zeremonie von 5 Songs, die uns immer treu gedient haben. Natürlich dürfen sie zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dafür wird heftig geplant, was man neu machen könnte. Für diese Umstände gibt es erstaunlich wenig grüne Sprechblasen - ein neues Lied wird schon mal eingespielt und für ziemlich gut befunden. Weitere gibt es als Hausi. Olli mischt nebenbei im Vorraum unsere Aufnahmen von vor Weihnachten zusammen, so dass wir das erste Mal nachfühlen können, wie scheiße es sein muss, wenn GAIA im Übungsraum nebenan probt.
Wer Genaueres über das Programm wissen will, muss in nächster Zeit mal auf die Playlist (bei "Veranstalter") spicken; da halten wir uns selbst auf dem Laufenden.
Nachdem das mit der geheimen Erhebung durch die Brem'sche Rausschmeißliste so gut geklappt hat, überlegen wir uns, ob wir das System nicht auch mal bei Personalfragen einführen sollten.



2004

... und das war die Thekla-Tour 2004:


Dezember 2004

31.12. - Silvester-Party im Strohalm
Trotz leichter Bedenken, nach der Flutkatastrophe heute eine big Party zu machen, rollen wir gegen 18 Uhr in Erlangen an; die Hauptstraße wirkt gespenstisch ausgestorben. Wir wollen heute aber den Tag mit unseren Strohalm- und GAIA-Freunden verbringen und denken, dass es auch nichts bringt, daheim vorm Fernseher zu hocken. Wir hoffen natürlich auch, dass möglichst viel gespendet wird, um die Leute in Asien zu unterstützen. Also, helft bitte alle mit!!!!

Im Strohalm ist es wieder ganz schön voll und wir freuen uns, wieder alte Bekannte zu treffen: Aus der GAIA-Bandgroßfamilie kommen heute Clemens, Stefan Noak, den wir schon ewig nicht mehr gesehen haben, und Tyschi. Das freut uns natürlich sehr! ... und dann die vielen bekannten Gesichter, von denen wir trotzdem nicht bei allen so genau wissen, wer sie eigentlich sind. Schade, dass wir in den wenigen Pausen so wenig Zeit haben, euch kennen zu lernen, aber beim letzten Eintrag im Jahr wollen wir uns mal bei all den netten Menschen bedanken! Vor allem bei denen, die sich schon den Soundcheck antun und dann bis zum letzten Song bleiben. Hut ab vor eurer Kondition!
Uns hat es wieder mächtig gut gefallen; Silvester im Strohalm ist auch immer etwas ganz Besonderes, 1. weil es nicht so aufgesetzt ist und 2. weil wir da beim Wulli übernachten dürfen, was einige wenige Bandkollegen gleich auch dazu nutzen, gelegentlich an alkoholischen Getränken zu nippen; merkt man das eigentlich?!?! Nö, oder ...
Außerdem - der 3. Grund - muss man so oft wie möglich in seinem Leben das von Wulli grandios inszenierte Tischfeuerwerk erleben. Allein dafür muss man ihn einfach lieben!

Wir verabschieden das alte Jahr ganz melancholisch mit "Let it rain" und begrüßen das neue ähnlich melancholisch mit "Hotel California", was aber mehr oder weniger ein Zufallsprodukt der Setlist ist.
Irgendwie sind dem Protokollanten dann noch einige ausschweifende Situationen in Erinnerung:
- wilde Knutschereien (u. a.) im Publikum,
- Krummbärs - beim ekstatischen Bassspiel - an der peinlichsten Stelle geplatzten Hose, die dann aber professionell mit Baustellenklebeband repariert wird
- usw. usw.

Wir gehen dann nach einem 5-Uhr-Morgens-Döner schon relativ bald und brav ins Bett und werden von Chefkoch ZZ Brem mit einem leckeren Frühstück geweckt. Danach wird noch ein bisschen geplant für 2005.
Nachdem uns im Strohalm diesmal die eher für die Bergsaison typischen Kotzreste an Kabeln erspart bleiben, bietet das Übungsraum-Klo ein echtes Bild des Grauens. Wir forschen lieber nicht nach, wer da gefeiert hat - aber wenn man dermaßen unkoordiniert ist, muss man eigentlich zum Kotzen auch nicht mehr aufs Klo gehen, sondern könnte den kürzeren Weg in den Hof wählen. Also, hiermit prangern wir das an!

Nachtrag zum 18.12.:
Haben wir uns eigentlich schon bei den vielen BBI-Mädels und Jungs bedankt für die super Stimmng, die ihr im Quibble gemacht habt? Das kommt auch auf der Aufnahme ziemlich cool!

18.12. - Weihnachtskonzert im Quibble
Das Weihnachtskonzert wird diesmal vom Quibble selbst veranstaltet, was u. a. den Vorteil hat, dass wir unsere Anlage nicht mitnehmen müssen. Das GAIAmobil wird also nur mit Backline und Licht gefüllt und sieht trotzdem merkwürdig voll aus. Gut gelaunt geht es Richtung Augustenstraße, wo leider bei der letzten Kurve zum Quibble die Bordsteinkante so hoch ist, dass sie nach sanftem Touchieren des umsichtigen Fahrers (rumpel!) einen GAIAmobil-Reifen aufschlitzt. Mein Gott, das arme Gefährt; schon zum dritten Mal in dem Jahr so ein Pech!
Außerdem kackt auch noch die Quibble-Monitorendstufe ab, so dass wir doch noch ein bisschen was aus dem Ü-Raum holen.
How auch ever:
PAM spielt eine geniale Show - wir sind wirklich große Fans und hoffen, dass nun bald die neue CD rauskommt. Sehr nett, witzig und unkompliziert, die Jungs! Wir sollten öfter was mit denen machen, das passt irgendwie ziemlich gut zusammen.
Mit unserer Show sind wir dann auch sehr zufrieden - richtig befreiend, live zu spielen nach dem Aufnahmewochenende! Uns bringt's zumindest Spaß, auch wenn noch zwei, drei Leute mehr Platz gefunden hätten. Schade, dass es ausgerechnet in Nürnberg selten ganz voll wird! Na ja - Hauptsache, die Leute sind trotzdem sehr gut gelaunt. Und das sind sie - bei PAM und bei GAIA.
So, jetzt schon mal frohe Weihnachten an alle treuen Tagebuchleser - man sieht sich ja vielleicht zum Abschlusskonzert 2004 im Strohalm!

11. und 12.12. - Aufnahmen für Demo-CD und Demo-DVD
Wir nutzen das spielfreie Wochenende um ein paar Lieder aufzunehmen. Olli erweist sich einmal mehr als Scottis Reinkarnation und zaubert mit fleißigen Bandhelfern (Roli, Krummbär, ZZ Brem) ein perfektes Aufnahmestudio her. Bis auf den Gesang wird alles live und ehrlich eingespielt - 19 Songs!!! Der Gesang wird danach ebenfalls live und ehrlich drübergesungen. Wir sind gespannt, wie und wann Olli das alles zusammenmischt. An der Stelle auf jeden Fall schon einmal ein herzliches "Vergelts Gott!" ;-)
Wir werden bei den nächsten Konzerten auch noch ein bisschen mitschneiden und -filmen, sodass ein kleines Demo-DVDchen herausspringen könnte. Mal sehen! War auf jeden Fall mal wieder eine ganz andere Erfahrung. Schließlich waren wir seit 1996 nicht mehr im Studio ...
Fast hätten wir wieder einen spektakulären Katastrophenfall melden können, denn in einem Ü-Raum unter uns fängt es mal kurz zu brennen an. Wahnsinniges Glück, dass die Jungs das Feuer rechtzeitig entdecken, sonst wäre es wirklich übel geworden!


04.12. Lauf-Feuerstein (Kneipennacht)
Die Laufer Kneipennacht findet schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres statt; wir sind wieder im Feuerstein, wo wir im Mai unser erstes Konzert nach der Verletzungspech-Auszeit hatten - seit der Zeit immerhin das 18. Konzert!
Aufbau ohne Koyle, der seinen Clubjoker setzt und mit einem Punkt zum Soundcheck dazustößt. Wie fast schon üblich geworden, nutzen wir den Soundcheck auch ein bisschen zum Üben: Da sich unser special Lieblingsfreund aus England, John Branston, angekündigt hat, proben wir unter Einsatz von zwei oder drei grünen Sprechblasen das "Whatever you want - Rockin all over"-Medley, das wir schon ewig nicht mehr geprobt hatten.
Wir fangen - das sind die Regeln beim Kneipenfest - früh an, ernähren uns nur von Schokoriegeln und spielen wieder in Marathondimension! I
rgendwie kommt es uns heute im Bühnenbereich enger vor als im Mai - Krummbär und Koyle werden in der Ecke ganz schön zusammengequetscht, was einige Gitarrenhalskollisionen und blaue Flecken zur Folge hat. Ab dem 2. Block wird es höllisch voll, so dass man zwischendurch etwas Angst um seine Bodentreter bekommen muss. Unser Roli-Hauptfan und -Nacheiferer Chris bekommt in Abwesenheit Konkurrenz: Daniel (14 Jahre) spielt ein ziemlich selbstbewusstes Drumsolo. Zwei weitere Nachwuchstalente haben dann später auch noch ihre Auftritte: Radi Rader gibt sich wieder einmal die Ehre beim You shook me-Mundharmonika-Solo und dann freuen wir uns ganz besonders über John, der tatsächlich da ist - er singt Wish you were here - (zum Glück nicht Whatever).
Die Presse ignoriert uns diesmal leider - aber trotzdem ist das hier in Lauf eine echt gute, runde Sache; wir spielen 1000 Zugaben und vereinbaren für den Juli einen Auftritt beim Kunigundenfest.
Die Abbauvorhut schafft es bis Punkt 5.00 Uhr noch zur amerikanischen Botschaft - so dass es doch noch was anderes als Powerriegel zu essen gibt.

01.12.
Skandal: das dritte kriminelle Verbrechen gegen GAIA innerhalb eines Jahres! Nach dem Übungsraumeinbruch und den Randalen gegen das GAIAmobil und Rolis und Koyles Autos hat es schon wieder unser GAIAmobil getroffen. Irgendwelche Ärsche haben 2 Reifen aufgeritzt.

November 2004
26.11.
Erlangen-Strohalm
Nach einem halben Jahr Pause schauen wir mal wieder in unserem Wohnzimmer, dem Strohalm, vorbei! Der 1. Schock: Ramo hat seinen Dönerladen aufgegeben. Der Nachfolger scheint zwar auch ganz nett zu sein - aber trotzdem ist das natürlich nicht dasselbe. Das war's dann aber auch schon an schlechten Nachrichten.
Wenn man bedenkt, dass 1. Freitag und 2. Newcomerfestival  im E-Werk ist, wird es voller, als wir gedacht hatten.
Und wie immer ist im Strohalm einfach eine kuschelige Atmosphäre; und außerdem ist das hier genau der richtige Ort, zwei Premieren auf Livetauglichkeit zu checken, und der richtige Zeitpunkt, unsere Weihnachtslieder wieder auszupacken. Die Amps gehen auch wieder beschwerdefrei; was will man mehr!
Eine besondere Erwähnung verdient natürlich, dass Roliboli 20 Euro gegen Koyle Koylinger verliert, weil er einen bei der letzten Probe vereinbarten schnellen Übergang nach einem der Weihnachtshits verpennt. Uahhahhhaahhahaha! Vorbildlicherweise zückt er noch vor dem nächsten Song den Geldbeutel aus seinem Rocker-Einkaufskörbchen! (Anm. der Redaktion: Leider verliert der gute Koyle die Kohle am nächsten Tag schon wieder bei einer blödsinnigen Boyband-Wette ...)
Fahren heute  mal wieder ohne GAIAmobil in den Strohalm und spielen über die Hausanlage. Das langt wirklich locker und man hat wenigstens etwas mehr Platz - z. B. um als wohl erste Band Scanner im Strohalm aufzubauen. Sensation!
Chefgroupie Sabine macht schon mal ein paar Probeaufnahme, wir wollen vielleicht demnächst eine Life-DVD machen, wenn wir uns schon standhaft weigern, eine Coverdemo-CD aufzunehmen - mal gucken ...


Oktober  2004

30./31. 10.
Roth – Wunderbar (Kneipen Tamtam)
Schwabach – Halloweenparty


Zwei angenehme Überraschungen beim Aufbau in der Wunderbar:
1. Mit der Kneipenzuteilung hatten wir schon wieder Glück: eine schön große Bühne und ein für Kneipenverhältnisse wirklich großer Raum ohne „Tischchenpublikum“, weil nur ein paar kleine hohe Tische mit Barhockern aufgestellt werden; außerdem gibt es keine Stufen – juhu! Wenn wir das alles gewusst hätten, hätten wir doch das große Lichtbesteck mitgenommen, aber so geht's auch.

2. Die Wunderbar ist eine Premiere-Kneipe, wir können also beim Aufbauen die Bundesliga-Konferenzschaltung anschauen.
Schön ist es auch, dass mit dem Einlass um 19.30 Uhr gleich die Leute hereinströmen und dass es zum offiziellen Beginn um 20.30 Uhr schon voll ist. Das ändert sich auch den ganzen Abend nicht mehr und so können wir eine ziemlich runde Show abliefern.
Unser größter Roli-Schlagzeug-Fan Cris ist wieder da, er ist mittlerweile 14 geworden (sorry, dass wir dich auf 12 geschätzt hatten, wir werden auch immer 2 Jahre jünger geschätzt – Rocken hält jung!!!!) und darf zur Belohnung zwei Stücke mittrommeln.
Schade, dass die Gitarrenamps zurzeit Probleme bereiten, aber ich glaube heute haben wir das besser überspielt; nächste Woche kommen die Angels zum Röhrendoktor.
Bei so einem richtig schönen Gig fallen einem jetzt fast keine herausragende Einzelheiten ein, oder? Vielleicht die zerrissene Hose beim Wälzsolo; die vielen netten Menschen vor der Bühne; die Burger um 6 Uhr Sommerzeit ... das Leben kann so schön sein ...

Hier ist noch eine Pressekritik vom Kneipen Tamtam ...



Foto: Thomas Meyer

Wir stellen das GAIAmobil gleich in Schwabach ab, was uns einmal Aus- und einmal Einräumen erspart.
Am nächsten Tag dann in Schwabach unsere Halloweenparty. Hm, wie sagt man es am besten? Wir freuen uns immer sehr auf die Übernachtung und das sensationelle Frühstück bei den Finstis, aber wir überlegen uns schon, ob wir das nächste Mal die Einladung nicht ohne Konzert im Vogelherd wahrnehmen; der Laden ist einfach aus verschiedenen Gründen nur äußerst bedingt Rock'nRoll-tauglich, auch wenn die Wirtsfamilie immer nett zu uns ist. Das Konzert ist mehr als seltsam, wir sind von gestern doch mehr ausgepowert als gedacht, die meisten unserer Freunde sitzen neben der Bühne, wo sie allenfalls ein bisschen Monitorgekrächze hören können und vor der "Bühne" hüpft die enttäuschend überschaubare Menschenmenge zwar erst munter mit, aber dann wird sich eigentlich nur noch heftig geprügelt. Irgendwie ist das nicht so ganz unsere Welt und deswegen kürzen wir alles radikal ab; da das letzte Lied wieder mit einer größeren Streiterei zusammenfällt, bemerkt auch kaum jemand, dass wir nicht so happy sind.
Vor unseren Freunden ist uns das alles eher etwas peinlich, aber dafür haben wir dann ja Zeit, uns ausgiebig zu entschuldigen. Für alles entschädigen kann dann endgültig  Finstis Auftritt beim Nachhausegehen - aber das kann man nicht erklären. Damit es wenigstens die Zeugen nicht vergessen, geben wir den drei sensationellsten Szenen einen Namen: "Torjubel des Kopfballungeheuers"; "Marlboro ultra-ultra-light" und "17:45 Uhr"!

Das unhappy end folgt dann leider noch - irgendwelche Idioten treten gegen unser geliebtes GAIAmobil und demolieren das Schloss und den Kotflügel; außerdem schlagen sie Rolis Außenspiegel ein und besprühen Koyles Auto.
Fazit: So einen Kontrast haben wir selten erlebt: genialer Samstag, ziemlich bescheidener Sonntag.

16.10.
IPA Fußballturnier-Abschlussfest, Nürnberger Burg

Der Höhepunkt des Konzerts findet diesmal schon vor dem "Anpfiff" statt: Andy Köpke gibt sich die Ehre und wie das bei Autogrammjägern so üblich ist, bittet er uns gleich, ein Foto mit uns machen zu dürfen, was wir ihm natürlich nicht abschlagen können (hahahaha!).
Nein - vor allem Koyle, der schon wieder ein Heimspiel verpasst hat, ist ganz aufgeregt und zeigt Andy gleich sein tolles Club-Handtuch.
Andy ist ehrlicherweise gar nicht nur wegen uns da, sondern weil er die Siegerehrung von einem Fußballturnier macht; die IPA-Nürnberg wird deutscher Meister und macht es damit schon im Vorfeld dem Club gleich. Die IPA ist eine internationale Polizisten-Vereinigung, die sich Völkerverständigung und internationalen Austausch usw. auf die Fahnen geschrieben hat. Dementsprechned nett und gut gelaunt sind die Leute hier auch.

Der Saal ist verdammt hoch und es ist nicht ganz einfach, einen Sound hinzuzaubern, aber Olli gibt wieder einmal alles und biegt sogar den etwas seltsamen Gitarrensound einigermaßen hin.
Ansonsten ist es heute zur Abwechslung ZZBs Anlage, die ständig Pannenpausen verursacht  - das alte GAIA-Phänomen.
Das Konzert selbst wird nach etwas zaghaftem Beginn zum Selbstrenner, weil die Jungs und Mädels in extremer Feierlaune sind, vor allem die aus dem Sauerland und die aus Dortmund, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Bringt richtig Spaß!
Wie schon vorausgeahnt, wird einer von uns in den frühen Morgenstunden noch von den diensthabenden Kollegen der feiernden Jungs aufgehalten, diesmal erwischt es Roli, der gleich erzählt, dass er gerade vor 250 rockenden Polizisten gespielt hat. Er darf natürlich sofort weiterfahren und der Nachhut etwas Leckeres aus unserer amerikanischen Catering-Bude vorm Ü-Raum holen.

August/September 2004

25.9.
Herzogenaurach (Flugplatzkneipe): Kneipen-Tamtam
Weil sich einige vielleicht gar nicht vorstellen können, wie so ein ganz normaler Arbeitstag bei GAIA aussieht, hier einmal ein Konzertbericht im Protokollstil:
13:30 Uhr:   
Der erste Musiker trifft im Ü-Raum ein, um neue Saiten einzufädeln, die anderen trudeln auch ein, um irgendetwas zurechtzuschrauben oder Gitarren einzufetten
14:30 Uhr:   
Treffpunkt zum Abbau; Koyle wird langsam nervös, weil er schon wieder ein Clubspiel verpasst; gemütliches Einladen des GAIA-Mobils; trotz Kneipengig laden wir heute das große Besteck ein - wollen die neue Verkabelung mal testen - hehehe
15:30 Uhr:   
Abfahrt Richtung Herzo, auf dem Weg sieht man tatsächlich einige Plakate -  Werbung ist laut Presse extrem spät angelaufen, aber hier schaut's ganz gut aus
16:00 Uhr:   
Die Band trifft ein; in der Kneipe wuseln schon Olli, unser Lieblingsmischer, und einige andere von der AM/FM-Crew herum; es gibt ein Problem mit der Drehstromversorgung für beide Bühnen - AM/FM u. a. sollen in einem Zelt 200 m entfernt von unserer Kneipe spielen; nach Betrachten des Zelts sind wir froh, in der kleineren, aber warmen Kneipe spielen zu dürfen.
16:15 Uhr:    Ausladen
16:30 Uhr:    Beginn des Aufbaus
16:31 Uhr:   
Olli und Krummbär ("Scotti-Brothers") schrauben am Sicherungskasten herum um den Drehstromanschluss zu splitten - leider reichen die Verlängerungen nicht so ganz ...
17:00 Uhr:    Club liegt 2:0 hinten
17:01 Uhr:    Die Stimmung ist am Kippen, weil die Verlängerungen für den Drehstrom immer noch nicht reichen
17:05 Uhr:    1:2
17:15 Uhr:    Stromproblem noch nicht gelöst; auf dem im Flughafengelände herumliegenden Anschluss ist kein Strom drauf; Teile unserer Stromversorgungsgeräte gehen dabei drauf ...
17:18 Uhr: 
  Schlusspfiff - Koyle beantragt für das nächste Heimspiel eine Aufbaubefreiung
18:00 Uhr:    AM/FM schaut komplett bei uns vorbei; sie sagen das Konzert ab.
18:20 Uhr:    Strom ist da.
18:30 Uhr:   
Koyle merkt, dass die Bedienung eine ehemalige Schülerin aus Referndarszeiten ist; riesen Wiedersehensfreude.
18:31 Uhr:    ZZ Brem schrammt mit einem Case an die Stoßstange eines BMWs.
18:32 Uhr:    Beim Suchen des Eigentümers stellt sich heraus, dass es das Auto besagter Ex-Schülerin ist.
19:00 Uhr:    Soundcheck; Olli mischt jetzt uns, weil AM/FM ja nicht spielt
19:30 Uhr:    offizieller Einlasstermin; Chaos auf der Bühne - Aufräumarbeiten
20:00 Uhr:    lecker Essen, Strom ist immer noch da
21:00 Uhr:    Konzertbeginn; kaum Leute da - bringt trotzdem Spaß
22:15 Uhr:   
1. Pause; in der Zwischenzeit kommt der erste Kneipen-Tamtam-Shuttlebus aus Herzo - der Flughafen liegt nämlich außerhalb; die meisten werden wohl in der city mit der Kneipentour beginnen
22:30 Uhr:  
2. Block - es füllt sich - gegen Ende des Blocks wird es schön voll; Stimmung steigt; die Band ist eh gut drauf ... Olli zaubert einen schön fetten Sound hin
00:10 Uhr:   
nach kurzer Pause beginnt der 3. Block; Highway-Premiere klappt ziemlich gut, Olli dreht auf - seine Spezialität, alle Regler nach oben; es wird immer voller;  Heavy-Schluss macht dann richtig Laune; GAIA kämpft, springt, wälzt sich am Boden; halt eine typische Beamtenband ...
01:30 Uhr:   
4. Block - eigentlich eher als Zugaben geplant - beginnt; Krummbär legt auf der Bühne rockend 42,195 km zurück - warum will er den München-Marathon nicht laufen - vielleicht, weil keine Hilfsmittel (z. B. Bassgitarren) zugelassen sind?!!?
01:45 Uhr:  
Christian, unser 12-jähriger (?) AM-FM-Fan darf zum Abschied ein Lied mittrommeln, nachdem er die Stunden vorher jedes Lied mit seinen Sticks in der Luft mitgespielt hat: Er sucht sich "Whole lotta Rosie" aus und wird zum Star des Abends.
02:00 Uhr:   
Zugaben - die Leute vor der Bühne werden besoffener  -  jetzt ist der Punkt gekommen, ab dem alles egal ist - Olli findet eine Möglichkeit, die Regler noch  weiter aufzureißen - coole Stimmung; Katti und ZZ Brem wie immer in ihrem Element: zwei echte Frontleute - Hut ab!
02:30 Uhr:   
Konzertende - war echt klasse, heute; wir hatten hier auch mehr Platz als bei den Kneipen in der Stadt - für uns immer besser, und die Leute sind da ja doch noch gekommen
02:40 Uhr:   
Spielen auf Bitten der Veranstalter doch noch weiter - wir sind offensichtlich die letzte Band des Abends, weil es trotz vorgerückter Stunde immer voller wird;   machen noch ein bisschen Wunschkonzert; Highway wird zum 3. Mal gespielt; Roli ist heute offensichtlich der beliebteste bei uns - vor der Bühne spielt man  Luft-Schlagzeug
03:10 Uhr:    fix und fertig beenden wir den Gig
03:30 Uhr:    lecker Abendessen
03:45 Uhr:   
Abbau, das Schlimmste, was einem als Musiker widerfahren kann; in so einem Moment denkt man immer an die Profis, die nach 2 Stunden Spielen Feierabend machen können - aber vielleicht ist das, was wir machen, erst recht Rock'n'Roll
05:20 Uhr:    GAIA-Mobil ist beladen
05:30 Uhr:    Abfahrt
06:00 Uhr:    Ü-Raum
06:10 Uhr:    Servus - bis in 14 Tagen
06:20 Uhr:   
Krummbär fährt das Gaia-Mobil heim und wird noch von netten "Grünen" aufgehalten; der Alk-Test wird locker bestanden ...
06:45 Uhr:    Gute Nacht!


Der GAIA-Betriebsurlaub
Unsere gestressten Helden gönnen sich eine mehrwöchige Auszeit, die ganz unterschiedlich genutzt wird. ZZ und Koyle trainieren für den großen Triathlon (Ergebnisse unter www.diehuebschen.de), Katja fliegt zu den EM-Siegern und verdreht den griechischen Jungs die Augen, Krummbär bastelt an der Anlage herum und Roland füllt seinen Garten mit Bauschutt... Alles, ein bisschen unspektakulär, aber so was muss auch mal ins Tagebuch.
Schnell bekommen wir Heimweh und treffen uns spontan in Roth um ein kleines Zwischenkonzert im Cafe Central zu geben - so eine Art öffentliche Probe, bei der sogar der Rother "Herzblatt-" und Bürgermeisterkandidat den Song "Im Wagen vor mir" trällern darf.
Am 17.9. dann die erste Probe seit Monaten, weil wir zwischen den ganzen Konzerten keinen Bock hatten die Anlage jedesmal für eine Probe aufzubauen.
Nächsten Freitag noch mal - dann müssten wir wieder fit sein für den 2. Teil der Thekla Tour 2004.
Haben 2 neue Lieder (wie immer top aktuell) ins Programm genommen - die Neugierigen finden es schon auf der Setlist. Wir hoffen, ihr besucht uns mal! Nächste Chance am 25.September in Herzogenaurach beim Kneipen-Tamtam. Bis dann!


Juli 2004

24.7.
Dürrenmungenau - Löwen-open air
Tja, da haben die Löwen-Jungs und Mädels wettertechnisch voll in die Scheiße gelangt. Es schüttet aus Eimern; gestern mussten schon einige Bands ihre Auftritte abbrechen und heute wurde die erste Band gleich wieder heimgeschickt.
Schade, denn es wäre echt cool hier!
Wir und "Messenger-Family" verlegen unsere Gigs kurzerhand in den Löwen, wo auch schon eine PA aufgebaut ist.
Leider versaut uns das Wetter auch die Zuschauerzahlen - schade. Wir geben natürlich trotzdem alles und machen schon einmal ab, im Herbst noch einmal hier zu spielen.

17.7.
Kärwazelt in Roßtal-Neuses
Rocken in Roßtal im für die Einwohnerzahl leicht überdimensionierten Kärwazelt. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse - Danke Olli fürs Mischen.
Jetzt spielen wir am Samstag noch auf dem Dürrenmungenau open air, wo Katti wohl arbeitstechnisch nicht teilnehmen werden kann, und dann geht es nach 9 Konzerten in Folge, zwischen denen wir nicht extra im Ü-Raum wieder alles aufgebaut haben, in die wohlverdiente Sommerpause, die wir aber auch zum Üben und Neu-Kompostieren nutzen werden.

2.7.
Sommerfest im Alexandrinum, Erlangen
Der Überraschungsgig des Jahres, mit 3 Tagen Vorlaufzeit und trotz des Wetters: der Hammer! Entgegen landläufiger Vorurteile können Studis organisieren, heftig zupacken, die solidesten Bühnen der Saison bauen und, das war eh klar: Feiern. Danke, Toby und Friends!
Unser großes Lob an Olli, den phänomenalen AM/FM-Mischer, der trotz seiner unübersehbaren Leidenschaft für Effekt-Racks und zur 125 Dezibel-Marke mit  (zunächst) Studentenbudenlautstärke einen Supersound gebastelt hat.
Premiere auch für unsere nagelneuen Scanner, die Stefan ("...mehr Licht!") extra besorgt hat.
Die Show startet verregnet, sodass wir das Programm kurzfristig ändern. "Wann wird's mal wieder richtig Sommer" schlägt dann auch voll beim Publikum ein und Petrus gibt klein bei... Recht so! Party pur!
Danke an Maddin für die Fotos und die längst überfällige Revision der Gaia-Hypothese (Doppelter Insider..., sorry!).
Und jetzt alles nochmal für die Schlagzeuger:
- Scheeh wars! -

 



Juni 2004

25.6.
Spielen bei der Abenberg-Kärwa und sind erst einmal angetan, dass PA- und bühenmäßig alles schon ultra-professionell vorbereitet ist. Das hebt die Stimmung und beim Soundcheck können wir uns diesmal a
uch Zeit für den Monitorsound nehmen, so dass auf der Bühne alles bestens ist. Vielen Dank an die vielen fleißigen Techniker und Helfer!!! Das ist schon etwas anderes, als - wie so oft - alles selbst machen zu müssen.
Sehr erfrischend spielt dann "Tiramizoo" auf, die zusammen ungefähr so alt sind wie unser Basser (hahahahaha! - kleiner Spaß). Nein, im Ernst - die Jungs und Mädels könnten wirklich noch aufhorchen lassen, wenn sie so weiter machen. 1000 Dank an die nette Gitarristin, die unserem Koyle während des Gigs eine gerissene Gitarrensaite unter erschwerten Lichtbedingungen einfädelt, damit er sein gefürchtetes Intro zu "Sweet child o' mine" auf seiner Lieblingsgitarre spielen kann.
Unseren Auftritt müssen wir dann splitten in einen Kati-Block und einen ohne sie. Wie vorher abgesprochen, muss sie in der Pause leider gehen ...


Tja, der 2. Block startet dann dementsprechend schwerfällig, was die Kärwa-Boum aber wieder zurechtrücken können. Vielen Dank für das T-shirt, auch wenn es allen Beteiligten noch einen partiellen Strip unseres Gitarristen einbrockt!
PS: Highlight des Abends: das spontan eingesetzte "Griechischer Wein" nach Griechenlands EM-Triumph gegen Frankreich. Über sonstige Aktivitäten einiger Fans zu diesem Thema decken wir lieber den Mantel des Schweigens ...



18.6.

Wir spielen mit Mörder-PA und Mörder-Licht als Vor- und Nachband für AM/FM, der süddeutschen AC/DC - Reinkarnation.
Und weil's in solchem Rahmen eine Spur professioneller abläuft, gibt' diesmal keinen Döner vorm Gig (sorry, Ramo) sondern Catering vom Feinsten und Schnitzel satt. Leider hat Vassili (bei AM/FM für rhythmische Gitarre und Security zuständig), wie das Bild zeigt, Koyle des versuchten Mundraubs überführt. Ernste Konsequenzen drohen...
Z.Z.Brem kann durch  lang geübtes Zücken  seiner Dienstmarke und Vorzeigen des Backstage-Passes die Situation gerade noch klären. Alle sind wieder gut drauf, Koyle nimmt beruhigt einen Schluck. Und überhaupt, die AM/FM-Jungs sind sowas von entspannt und nett.


Jabbsy, die Stimme von AM/FM


Walter Young, der jüngste Bruder von Angus.


Walter, Jabbsy, Klaus und Fans



Tja, leider diesmal kaum Bilder von uns. Geht schlecht, beim Spielen. Wir haben's jedenfalls genossen, mal selber kein Gef...e mit der PA und dem Licht zu haben. Olli hat einen Supersound gemacht, der trotzdem noch lautstärketechnisch unter dem Pegel eines startenden Jumbo geblieben ist. Nur, der Monitorsound... Mit unhörbaren Monitor, angereichert mit 110 dB Reflektionen vom Saal hat der Gaia-Basser mal wieder den musikalischen Freischwimmer gemacht und die ein oder andere Note gegen besseres Wissen und gegen den guten Ton ausgetauscht. Bei dieser Form der Kreativität scheint ein weiterer Verbleib des Tieftöners in der Combo fraglich. Wir arbeiten an einer verbesserten Moni-Soundcheckprozedur, erhlich!
Laßt euch überraschen.



12.6.





Im Rahmen unserer diesjährigen Oberbayern-Tournee machen wir Halt beim Biker-Hightime-Festival von Gerdi und JoJo (rechts), irgendwo in der traumhaften Landschaft südöstlich von Ingolstadt.
Okay, die Anfahrt war schwierig und erinnerte etwas an Woodstock, aber das Gaia-Mobil meisterte auch die tiefste Schlammpiste heroisch dank französischer Zugmaschinenigenieurbaukunst.





Irgendwie fühlten wir uns sofort wohl und durch den Genuß von Gutmanns Zaubertrank mit Weissbiergeschmack wie verwandelt und auch sichtbar jünger, sodass das Ausladen wie von selbst ging.

Etwas gewöhnungsbedürftig war der lokale Brauch, die Instrumente beim kleinsten falschen Ton der reinigenden Kraft des Feuers zu übereignen. Obiges Bild enstand nach den ersten beiden Liedern...


Koyle, wiedermal im Angus-Schritt über die Bühne unterwegs. Leider gibt es kein Foto seiner unglaublichen Bodeneinlage bei der 7. Zugabe.



Roli, vergnügt wie immer, aber mit deutlich mehr Haaren. Gutmanns machts möglich!



Tja, und mit nachlassender Wirkung des Zaubertranks war Koyle wieder ganz der alte. Schade, eigentlich....


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Also, das nennen wir echt mal ein Event! Und sobald wir wieder  richtig wach geworden sind, basteln wir an einer Seite mit noch viel mehr Bildern von gestern.
Schaut wieder rein...
Gerdi, JoJo und alle Kumpels: Klasse!!!



Mai 2004


29.5.
Nach derm gestrigen Ausflug voll motiviert und ständig "T.N.T." vor uns hin summend laufen wir mal wieder zur Nach-dem-Berg-Feier im ehrwürdigen Strohalm ein. Unsere Stimmung? Super! Erstmals verzichten wir darauf, den Strohalm mit unserer eigenen PA-Anlage restlos zuzumüllen und unsere Super-Roadies schleppen vom Restequipment, was das Zeug hält. So ausgeruht und voll Elan hüpfen wir schon beim Soundcheck im Angus-Schritt durch das Etablisment. Gut so! Denn später war's nimmer möglich. Super Stimmung im Keller (was sagt da der Germanist?). Unser speziell geschultes Animationsteam und natürlich Gaia selbst bringen das Publikum so zum Rocken und mitsingen, dass wir stellenweise um unsere Equipment fürchten und die Band vor lauter Gesang aus dem Publikum sich nicht mehr hört. Der Schlacksige hat natürlich fleissig geübt, und so geht diesmal die 3 monatige Bewährungsstrafe wegen Falschspiels zum wiederholten Male an den Bassisten (der mit den 5 Saiten).
Einziges unschönes Erlebnis: wir müssen unser geliebtes, extra langes, rotes Stromkabel abschreiben, weil es beim Verlegen in eine von uns und auch dem Strohalmputzteam unerkannte Lache aus vorgestrigem Mageninhalt (erste Schätzung des Pathologen: Döner, Jägi und unbestimmbare Mengen Kitzmann) geraten war. Mensch Jungs, denkt halt dran, möglichst ins Klo kübeln oder halt doch schon beim 23. Bier aufhören. Sonst stehen wir irgendwann noch ohne Strom da...

Übrigens: Gaia nimmt ab sofort Gumminhandschuh-Spenden steuerlich abzugsfähig und in unbegrenzter Höhe an! :-).